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MotoGP World Championship

Stefan Bradl freut sich über Platz 10 am Freitag

3. Apr.
Motorsport Images

Foto: (C) Motorsport Images

Für das zweite MotoGP-Rennen auf dem Losail-Circuit in Katar hatte sich Stefan Bradl ein besseres Qualifying vorgenommen.

Am Freitag konnte der Honda-Fahrer das auch in die Tat umsetzen. Im zweiten Freien Training belegte er mit 1:53,914 Minuten den zehnten Platz. Damit war er der beste Honda-Vertreter.

Da am heißen Nachmittag im dritten Freien Training diese Rundenzeiten voraussichtlich nicht erreicht werden, sollte Bradl so gut wie fix für Q2 qualifiziert sein. "Ich hoffe, dass es für Q2 reicht. Wenn man sich die Zeiten vom dritten Training am vergangenen Wochenende ansieht, dann konnte keiner 1:53er-Zeiten fahren."

"Hoffentlich reicht es. Ich bin mit meiner Performance zufrieden", nickt der Deutsche, der erneut für Marc Marquez einspringt. Die Steigerung fällt deutlich aus. Vor sieben Tagen schaffte Bradl im zweiten Training 1:54.634. Ins Rennen ging er von Startplatz 17.

"Wir haben kleine Änderungen am Motorrad vorgenommen, nachdem wir uns die Daten genau angesehen haben. Es ist kein Geheimnis, dass uns etwas bei einer fliegenden Runde fehlt. Speziell der Grip am Hinterrad, wir können das Potenzial des Reifens nicht komplett nutzen."

"Heute konnte ich eine gute Runde fahren. Es geht sehr eng zu. Ich hatte auch Glück, denn die Fahrer hinter mir sind nur um wenige Hundertstelsekunde langsamer. Das ist praktisch nichts. Manchmal muss man auch das Glück auf seiner Seite haben."

"Es war ein großer Fortschritt zum vergangenen Wochenende", freut sich Bradl über das gute Ergebnis. "Beim Motorrad haben wir nur Kleinigkeiten verändert, ich spreche nicht von radikalen Änderungen."

Gute Strategie mit den Reifen

Ein großes Thema war am Freitag, dass die Teams Reifen nutzen mussten, die schon am vergangenen Wochenende mit Heizdecken vorgewärmt worden waren. Hat ein Reifen einen Hitzezyklus hinter sich, verhält er sich ganz anders.

"Wir haben versucht das clever zu managen", berichtet Bradl. Seine ersten beiden Hinterreifen wurden schon am vergangenen Wochenende vorgewärmt. Der letzte Reifen, mit dem er seine schnellste Runde fuhr, war ein frischer, der noch keinen Hitzezyklus hinter sich hatte.

"Die Bedingungen waren etwas seltsam. Wenn sich das Wetter nur leicht ändert, reagiert diese Rennstrecke sehr sensibel in Bezug auf die Reifen. Am Sonntag könnte es wieder kühler und windig sein. Warten wir ab."

"Die Bedingungen haben sich etwas verändert. Die Luftfeuchtigkeit ist etwas höher. Am Nachmittag war es auch sehr heiß. Ich konnte das auch am Hinterrad spüren und habe eigentlich erwartet, dass ich 1:53,7 fahren könnte, weil ich nicht gedacht hätte, dass 1:53,9 reichen würden."

Holeshot-Vorrichtung laut Bradl positiv

Ist Bradl in Q2 vertreten, dann wird er aus den ersten vier Startreihen angreifen. Seine Rennpace war am vergangenen Sonntag gut, er konnte aus eigener Kraft Positionen gutmachen. Dazu hat er beim Start auch die Holeshot-Vorrichtung zur Verfügung.

Auch Honda hat das System weiterentwickelt und kann nicht nur den hinteren Dämpfer stauchen, sondern auch die Vordergabel. Wie funktioniert das System in der Praxis? "Es ist nicht so schlecht", urteilt Bradl. "Man muss natürlich die Kupplung bedienen, um den bestmöglichen Start zu haben."

"Unsere Vorrichtung funktioniert okay. Ich bin damit zufrieden. Ich glaube, ich habe zwei, drei Positionen gewonnen. Es ging also in die richtige Richtung. Das Ducati-System sieht eventuell besser aus. Das ist auch eine gute Strecke für sie. Unser System ist gut. Wir arbeiten daran, es weiter zu verbessern."

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