Erste Bank Open: Heumarkt-Court soll Fans begeistern

20. Okt.
Gespielt wird bei den Erste Bank Open heuer nicht nur in der Wiener Stadthalle, sondern auch auf einem zweiten Court am Heumarkt.

Foto: Erste Bank Open / Facebook

Spektakuläre Neuerung bei den Erste Bank Open: Gespielt wird beim Tennis-Highlight heuer nicht nur in der Wiener Stadthalle, sondern auch auf einem zweiten Court am Heumarkt.

Mit dem zweiten Match-Court Kilometer entfernt vom Center Court gehen die Erste Bank Open (ab 25.10. LIVE bei ServusTV, im Stream & in allen Apps) neue Wege. Die temporäre, am Gelände des Eislaufvereins am Heumarkt errichtete Halle wurde Mittwochnachmittag von Davis-Cup-Kapitän Stefan Koubek und Jurij Rodionov eingeschlagen. Am Freitag findet ein Tiebreak-Turnier am neuen Schauplatz des traditionellen Wiener Hallen-Tennisturniers statt, mit dabei u.a. Stefanos Tsitipas (GRE), Carlos Alcaraz (ESP) sowie die Lokalmatadore Dennis Novak und Jurij Rodionov.

Das Achterfeld wird sich beim Red Bull BassLine (zu sehen im Livestream auf servustv.com/sport & in allen Apps) im "Best of three-"-Format eben in Tiebreaks messen, drei Stunden später soll der Sieger feststehen. Es wird ohne Schiedsrichter und Linienrichter gespielt, dafür gibt es ein "Electronic Line Calling". Sollte es strittige Szenen geben, müssen die Spieler selbst auf einen Nenner kommen. Zwischen den Punkten soll es Interviews mit den Spielern auf und aus der Athleten-Zone abseits des Courts geben. Zudem heizt ein DJ allen Beteiligten ordentlich ein.

Red Bull BassLine: Tiebreak-Turnier mit Tsitsipas & Co.

Tsitsipas kann sich für das neue Format begeistern, es soll laut dem Weltranglisten-Dritten vor allem auch die Jüngeren ansprechen: "Es gibt coole Musik, viel Energie und eine lebendige Atmosphäre, die Tennis in eine andere Dimension bringen könnte", wurde Tsitsipas in einer Aussendung zitiert. "Es ist eine Show, wir feiern Tennis in seiner besten Qualität. Wenn wir Wettbewerbsfähigkeit, Kampf, Mut und die lebendige Show kombinieren, werden wir ein großartiges Event haben."

Turnierdirektor Herwig Straka habe schon länger der Aufbau eines Courts zentral in Wien vorgeschwebt, wie der Steirer am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in der neuen Halle erklärte. In der Innenstadt habe es nicht funktioniert. "Jetzt hat es sich durch die Corona-Situation und auch die Beach-Volleyball-EM beim Eislaufverein (im August, Anm. d. Red.) verdichtet." Er habe daraufhin im Früh-Herbst der ATP das Konzept dieser Weltpremiere vorgestellt, das recht schnell akzeptiert worden sei.

Turnier in Gehweite des Spieler-Hotels

Ein Vorteil sei, dass der Court in Gehweite des Spieler-Unterkunft in einem Ringstraßen-Hotel ist. Zwar sei die gesamte Infrastruktur des Erste Bank Open in der Stadthalle am Heumarkt auch mit Einbeziehung des benachbarten Hotels Intercontinental gedoppelt worden, Duschen nach einem Fußmarsch im Hotel sei aber durchaus möglich. Ab Samstag wird in Wien-Landstraße Qualifikation gespielt, während des Hauptturniers alle Doppel-Partien wie auch einige Einzel-Matches.

Ein Ticket gibt es vor Ort für 10 Euro, dieses gilt für zwei Stunden. Bleibt man länger, zahlt man zehn Euro auf. Mit diesem "Tennis 2 Go"-Konzept sollen neue Zuschauer-Schichten gewonnen werden. Mehr als 1.000 Zuschauer finden Platz. Geöffnet wird der Court jeweils ab 8:00 Uhr, gespielt wird ab 11:00, 13:00 oder 14:00 Uhr. Diesen Donnerstag und Freitag ist der Eintritt frei. (APA/red.)

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