Formel 1: Das war der Grund für Reifen-Gate in Baku

16. Juni

Foto: (C) GEPA pictures/ XPB Images/ Moy

Die Reifenplatzer in Baku hätten böse enden können. Hersteller Pirelli lieferte nun die Erklärung. So richtig anfangen kann man damit aber nichts.

Die Ursache für die Reifenschäden von WM-Spitzenreiter Max Verstappen (Niederlande/Red Bull Racing) und Aston Martin-Pilot Lance Stroll (Kanada) beim Formel 1-Rennen in Baku ist offenbar geklärt.

Reifenhersteller Pirelli erklärte, bei einer eingehenden Untersuchung habe man bei keinem der betroffenen Pneus einen „Produktions- oder Qualitätsdefekt" festgestellt. Dabei wurden auch keine Anzeichen von Materialermüdung gefunden. Ein „umlaufender Bruch an der inneren Seitenwand" sei Auslöser für die Explosion der beiden Reifen bei mehr als 300 km/h gewesen.

„Dankbar, dass niemand verletzt wurde"

Red Bull und Aston Martin hätten sich an die vorgeschriebenen Parameter vor Rennstart gehalten. Trotzdem müssten laut Pirelli Prozesse eingeführt werden, um die „Einhaltung der Mindestdrücke in Zukunft besser sicherzustellen".

Red Bull reagierte auf diese Pirelli-Erklärung mit einem eigenen Statement. In dem ließ der Verstappen-Rennstall ausrichten, dass „kein autobezogener Fehler gefunden werden konnte. Wir haben die von Pirelli vorgegebenen Reifenparamater zu jeder Zeit befolgt und werden uns weiterhin an ihre Empfehlungen halten." Man sei „dankbar, dass bei den Hochgeschwindigkeitsunfällen niemand verletzt wurde."

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