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Formel 1: Domenicali kann sich Rennen in Afrika vorstellen

15. Apr.
Stefano Domenicali

Foto: (C) Krisztian Bocsi/Bloomberg via Getty Images

Die Idee, Formel 1-Wochenenden zu komprimieren, scheint endgültig vom Tisch zu sein. Dafür kann sich F1-Boss Stefano Domenicali neue Rennen vorstellen.

Die Formel 1 ist durchaus in der Lage, ihren in diesem Jahr auf die Rekordzahl von 23 Rennen erweiterten Kalender noch weiter aufzublähen. „Technisch betrachtet können wir mehr als diese 23 Grand Prix veranstalten", sagte Formel 1-Boss Stefano Domenicali der Gazzetta dello Sport. Er würde es allerdings vorziehen, „weniger Rennen mit dafür besonders spektakulären Events zu organisieren". Am Ende des Jahres wird Bilanz gezogen, „und wir werden die Lage bewerten", sagte der langjährige Ferrari-Teamchef.

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Es sei eine schwierige Aufgabe, historisch gewachsene Rennen mit jenen in neuen Ländern zu kombinieren. „Nicht alles ist machbar", sagte Domenicali. Es freue ihn keineswegs, „dass Deutschland mit Strecken wie dem Nürburgring und Hockenheim aus dem Kalender gestrichen worden ist, aber es genügt nicht allein der Wille der Formel 1, dabei zu sein".

Die coronabedingte Abwesenheit des Publikums bedauert Domenicali sehr. "Die Pandemie raubt uns so viel", sagte der 55-Jährige, der hofft, im September in Monza wieder vor halbwegs vollem Haus fahren zu können: „Es hängt alles von der Entwicklung der Impfkampagne ab."

Die Formel 1 in Afrika?

Wie der Kalender in Zukunft aussehen kann, ist Teil einer Evaluierung. Es gäbe auch den Vorschlag, die Rennwochenende kompakter zu gestalten. Soll heißen, von drei auf zwei Tage komprimierte Veranstaltungen.

Diese Idee kam bereits vor Jahren einmal auf, wurde aber verworfen. Beim letztjährigen Grand Prix in Imola wurde Corona-bedingt ein zwei Tages-Event veranstaltet.

Laut Domenicali ist diese Idee endgültig vom Tisch, zumal sich das angedachte Format nicht positiv auf den Ticketverkauf auswirke. In einem Interview gab der F1-Boss allerdings an, er könne sich in den nächsten fünf Jahren Rennen in Afrika und innerhalb der nächsten drei Jahre ein zweites Rennen in den USA vorstellen. (SID/Red)

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