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Formel 1: Gute Laune bei Ferrari – Binotto witzelt von Ungarn-Sieg

29. Juli

Foto: GEPA Pictures / XPB Images / Batchelor

Der Beinahe-Sieg von Charles Leclerc zuletzt in Silverstone hat den Roten offenbar Mut gemacht: Vor dem Ungarn-Grand-Prix übt sich Ferrari in Optimismus.

Im Windschatten von Red Bull Racing und Mercedes hat sich Ferrari herangetastet. Dass die Scuderia ihrem unmittelbaren Etappenziel als "dritte Kraft" nähergekommen ist, belegen die nackten Zahlen. Mit 148 Punkten haben Charles Leclerc und Carlos Sainz nach zehn von 23 Rennen schon mehr Zähler verbucht als in der gesamten Saison 2020 (131).

Der von Leclerc knapp verpasste Sieg in Silverstone gab der Scuderia zusätzlich neuen Mut. Und ließ Teamchef Mattia Binotto vor dem Ungarn-Grand-Prix witzeln. "Ein Doppelsieg", antwortete er auf die Frage, was im letzten Rennen vor der Sommerpause am Sonntag (LIVE bei ServusTV, im Stream & in der App) möglich sei. "Ja, es ist gut, optimistisch zu sein", nahm Leclerc den Ball auf, ehe er ernst wurde: "Wir müssen realistisch sein. Wir sind guter Stimmung - aber den Sieg in Budapest anzupeilen, wäre vielleicht etwas zu optimistisch."

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Ferrari wähnt sich im Aufwind

Größter Konkurrent der Roten ist derzeit McLaren und dabei vor allem der WM-Dritte Lando Norris (113). Der WM-Sechste Leclerc (80) meinte nach seinem ersten Podestplatz der Saison, er sei zufrieden, wenn Ferrari auf dem Hungaroring direkt hinter den beiden Spitzen-Teams landen würde. Noch zurückhaltender äußerte sich Teamkollege Sainz, der in diesem Jahr nur in Monaco (2.) besser als Fünfter war. "Es geht um Abtrieb. Und wir haben in den Daten gesehen, dass die anderen etwas mehr Pace haben und vorne sein sollten."

Grund für übertriebenen Optimismus gibt es tatsächlich nicht. Denn auch in der schwachen Vorsaison hatte Leclerc in Silverstone aufgezeigt, als der Monegasse nach einem elften Platz in Budapest in den darauffolgenden Großbritannien-Rennen Dritter und Vierter wurde. Zudem basiert der SF21 auf dem Vorgänger-Modell, was eine Lösung der Reifenprobleme praktisch unmöglich macht. Binotto immerhin sieht nach dem jüngsten Podestplatz das Glas halbvoll. "Wir haben uns seit Frankreich erholt. Und das ist das Wichtigste." (APA/red.)

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