FIA Formula One World Championship

Mercedes-Chef Wolff trifft FIA-Boss – Hamilton-Zukunft offen

14. Jan.
JEDDAH,SAUDI ARABIA,04.DEC.21 - MOTORSPORTS, FORMULA 1 - Grand Prix of Saudi Arabia, Jeddah Corniche Circuit, practice and qualifying. Image shows Lewis Hamilton (GBR/ Mercedes).

Foto: GEPA Pictures / FIA Pool Image for Editorial Use Only / Pool via XPB Images

Für die Formel 1 könnte es ein einschneidendes Ereignis werden: Werden bei einem Treffen der Chefs von FIA und Mercedes auch die Weichen für die Zukunft von Lewis Hamilton gestellt?

Die Zukunft von Lewis Hamilton in der Formel 1 könnte sich laut einem Medienbericht an diesem Freitag maßgeblich mitentscheiden. Trotz eines gültigen Vertrags halten sich Spekulationen, dass der Mercedes-Star seine Karriere nach der heftig diskutierten Titel-Entscheidung in Abu Dhabi beenden könnte. Wie die britische "Daily Mail" berichtete, soll sich Mercedes-Teamchef Toto Wolff am Freitag mit dem neuen Präsidenten des Automobil-Weltverbands (FIA), Mohammed Ben Sulayem, treffen.

Der "Daily Mail" zufolge sollen die Mercedes-Verantwortlichen die Trennung von Rennleiter Michael Masi fordern. Der hatte mit seinen Entscheidungen beim Saisonfinale im vergangenen Dezember die Titelvergabe nachhaltig beeinflusst. Außerdem pocht das deutsche Werksteam wohl auf umfassende Reformen bei den entsprechenden Regeln. Mit dem Ziel, ein Szenario wie in Abu Dhabi in Zukunft ausschließen zu können.

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WM-Entscheidung weiter ein brennendes Thema

Masi hatte dort in der entscheidenden Safety-Car-Phase dafür gesorgt, dass Hamiltons Rivale Max Verstappen in der letzten Runde die Chance auf ein finales Überhol-Duell bekommen hatte. Diese hatte der Niederländer im Red Bull genutzt und die WM am Ende einer mitreißenden Saison für sich entschieden.

Hamilton hatte sich vor Ort als fairer Verlierer gezeigt. Seitdem hat sich der Brite aber öffentlich nicht mehr geäußert, was die Gerüchte befeuerte. Durch die umstrittenen Entscheidungen hatte er seinen achten WM-Triumph verpasst, mit dem Hamilton alleiniger Rekord-Weltmeister gewesen wäre.

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Wolff: "Hamilon-Rücktritt wäre ein Armutszeugnis"

"Ich hoffe sehr, dass wir ihn wieder sehen. Er ist der wichtigste Part unseres Sports", betonte Wolff jüngst gegenüber der "Kronen Zeitung". Und wurde mit Blick auf den 103-fachen Grand-Prix-Gewinner noch ein bisschen deutlicher. "Es wäre ein Armutszeugnis für die ganze Formel 1, wenn der beste Fahrer wegen hanebüchener Entscheidungen beschließt, aufzuhören."

Die FIA will am Montag die Analyse der Vorfälle aufnehmen, wie der Verband am Donnerstag bestätigte. Schon vorab wurde bekannt, dass sich der Sportbeirat des Automobil-Verbands im Zuge der Diskussion um das brisante WM-Finale am kommenden Mittwoch mit dem Einsatz des Safety Cars beschäftigen wird. Zudem beauftragte Ben Sulayem den Sport-Generalsekretär Peter Bayer mit Vorschlägen zu einer neuen Struktur des Verbands, wie die FIA per Twitter mitteilte.

Die Resultate der detaillierten Analyse sollen dann im Februar der Formel-1-Kommission dargelegt und Entscheidungen darüber am 18. März bei einer Sitzung des World Motor Sport Council in Bahrain vor dem Saisonauftakt getroffen werden. Die neue Saison beginnt am 20. März. (APA/red.)

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