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Formel 1: Mercedes dominiert in Silverstone – 91. Hamilton-Pole

1. Aug.
Monza: Pole für Hamilton

Foto: GEPA Pictures / XPB Images / Batchelor

Der Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien droht, zu einem Fall für zwei zu werden. Weltmeister Lewis Hamilton sicherte sich am Samstag in Silverstone die 91. Pole Position seiner Karriere. Neben ihm steht am Sonntag sein Teamkollege Valtteri Bottas. "Mercedes war einfach viel zu schnell", sagte der drittplatzierte Max Verstappen, der bereits über eine Sekunde hinter Hamilton lag.

Der Brite peilt in Silverstone seinen dritten Sieg in Folge nach Österreich und Ungarn an. In der WM-Wertung liegt der sechsmalige Weltmeister fünf Punkte vor Bottas. Verstappen ist mit 30 Punkten weniger als der Spitzenreiter Dritter.

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Insgesamt steht Hamilton zum siebten Mal vor seinem Heimrennen auf dem vordersten Startplatz. So oft ist in seinem Heimatland bis dato noch kein anderer Pilot von ganz vorne losgefahren. Für Mercedes war es die achte Silverstone-Pole nacheinander - auch das ein Rekord. Kein anderer Rennstall kann irgendwo eine so lange Serie vorweisen.

"Valtteri hat mich bis zum Ende gepusht. Es war ein richtiger Kampf da draußen", war Hamilton darum bemüht, eine Konkurrenz zumindest im eigenen Team herbeizureden. Seinem Stallrivalen fehlten am Ende 0,313 Sekunden für seine 13. Pole Position. Damit hätte der Finne den Österreicher Gerhard Berger in der Bestenliste überholt.

Verstappen: Mehr wie Platz drei aktuell nicht drin

"Lewis hat ein bisschen mehr gefunden als ich. Er verdient die Pole", sagte Bottas. "Er hat letztes Jahr vom zweiten Platz aus gewonnen. Also werde ich morgen hoffentlich auch Möglichkeiten haben." Verstappen analysierte nüchtern: "Du versuchst das Beste, was Du kannst. Und das ist im Moment der dritte Platz." Damit habe man immerhin im Rennen noch eine kleine Chance, wenn man kämpft, meinte der Niederländer.

Ferrari-Pilot Charles Leclerc belegte den vierten Platz, dahinter landete der Brite Lando Norris im McLaren. Von Position sechs startet am Sonntag Lance Stroll im Racing Point. Sebastian Vettel kam im zweiten Ferrari über Rang zehn nicht hinaus.

Der zweite Deutsche Nico Hülkenberg musste sich mit Platz 13 begnügen. Der 32-Jährige übernimmt vorerst an diesem Wochenende - vermutlich aber länger - das Racing-Point-Cockpit von Sergio Perez. Der Mexikaner war am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der zweite Red-Bull-Pilot Alexander Albon (Thailand) verpasste Q3 als Zwölfter ebenfalls. (APA/red.)

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