FIA Formula One World Championship

Fragen & Antworten vor dem letzten Formel 1-Test

9. März

Foto: (C) Red Bull Content Pool

Die Formel 1-Saison 2022 steht vor der Tür. Vieles ist neu und vieles wird sich noch verändern. Selbst nach dem letzten Test in Bahrain.

Vom 10. bis 12. März findet in Bahrain der letzte Test der bevorstehenden Formel 1-Saison statt. Wir haben hier einige Fragen und entsprechende Antworten aufgelistet:

Was steht an?

Noch einmal testet die Formel 1 ihre neuen Autos, bevor es dann richtig los geht: Von Donnerstag bis Samstag werden die Boliden um den Kurs in Bahrain gejagt. Es gilt, das neue Reglement besser zu verstehen - denn schon gut eine Woche später geht es an gleicher Stelle um WM-Punkte: Am 20. März beginnt auf dem Wüstenkurs die Saison. Weltmeister Max Verstappen im Red Bull steht dann ebenso im Blickpunkt wie Rekordchampion Lewis Hamilton im Mercedes, auch Sebastian Vettel und Mick Schumacher haben viel vor.

Wer überzeugte auf Anhieb?

Besonders McLaren und Ferrari wirkten bei den ersten Tests in Barcelona stark, waren problemlos recht schnell und konnten viele Kilometer absolvieren. Damit überzeugten vor allem die beiden ambitionierten Rennställe, die zuletzt doch recht deutlich die zweite Garde hinter Mercedes und Red Bull bildeten. Das neue Reglement haben sie offenbar gut umgesetzt.

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Rückt das Feld insgesamt näher zusammen?

Das war die große Hoffnung. Unter dem neuen Budgetdeckel müssen alle Teams einen neuen Boliden entwerfen. Dadurch sollen die alten Machtverhältnisse aufbrechen. Zudem soll die Formel 1 weniger Klassengesellschaft sein als bislang. Zumindest der Test in Barcelona war vielversprechend: McLaren, Ferrari, Mercedes und Red Bull lagen erstaunlich eng beieinander. Mit etwas Rückstand bildeten dahinter die restlichen sechs Teams ein ebenso enges Feld.

Was bedeutet das für den Saisonstart?

Leider noch nicht besonders viel. Der Test in Barcelona war eine Jungfernfahrt. Jedes einzelne Team beginnt gerade erst, die Möglichkeiten seines Autos zu verstehen und zu optimieren. Zudem werden die Autos, die die Tests bestreiten, nur bedingt identisch mit denen sein, die ins erste freie Training von Bahrain starten: Viele Teams haben Updates angekündigt, vermutlich wird die ganze Saison ein Entwicklungsrennen. Denn für die Tests stehen insgesamt ja nur sechs Tage zur Verfügung.

Was ist los in Schumachers Haas-Team?

Der Sturm ist vorbei, so viel lässt sich wohl sagen. Während der ersten Testfahrten im Februar begann Russland seinen Krieg in der Ukraine, und das konnte man auch bei Haas nicht ignorieren: Ein Titelsponsor, geführt vom kremlnahen Oligarchen Dmitri Mazepin, dessen Sohn in einem der beiden Autos. Das US-Team reagierte schnell, entfernte noch in Spanien Sponsorenlogos und die russischen Farben vom Auto. Wenige Tage später war dann klar: Der Deal mit Uralkali wird beendet, auch Nikita Mazepin fährt nicht mehr für das Team. In Bahrain wird nun Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi das zweite Auto neben Schumacher testen, für die neue Saison ist noch keine Entscheidung gefallen. Laut letzten Meldungen, will Uralkali die bereits überwiesene Summe rückerstattet bekommen.

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Wie schlägt sich Sebastian Vettel mit Aston Martin?

Unauffällig, und das ist ja erstmal keine schlechte Nachricht. Aston Martin fiel nicht ab, wie es zum Start der vergangenen Saison der Fall war, stattdessen fuhr man mit. Die Ambitionen sind allerdings groß. In vier Jahren will das Team um den Titel fahren. Und eigentlich auch schon in diesem Jahr um Podien und vereinzelte Siege kämpfen. Ob das möglich ist, bleibt abzuwarten.

Läuft alles rund mit den neuen Autos?

Keineswegs. Eine besonders auffällige Kinderkrankheit befiel sogar jedes Team: Die Autos hüpften auf den Geraden auf und ab. "Purpoising" nannten das die Ingenieure. Der Grund: Durch die Vorgaben den neuen Reglements wird mehr Anpressdruck über den Unterboden erzeugt - wird dieser allerdings zu groß, dann saugt sich das Auto bis runter auf die Strecke, der Boden setzt auf, der Anpressdruck reißt ab, das Auto schnellt hoch. Und dann beginnt alles von vorn. Ferrari und McLaren waren auch hier vorne dabei und lösten das Problem am schnellsten.

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