Fußball: Alaba laut Vater George “enttäuscht und verletzt”

11. Nov.

Foto: GEPA Pictures / Christian Walgram

George Alaba, Vater von Fußball-Star David Alaba, hat jetzt am Rande der Lotterien Sporthilfe-Gala in Wien zu den Vertrags-Diskussionen um seinen Sohn Stellung genommen. Der Bayern-Profi sei "so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden", sagte Alaba senior.

Die Bayern zogen vor eineinhalb Wochen ihr Vertragsangebot für den Verteidiger zurück. Parallel dazu berichteten deutsche Medien von angeblich hohen Gehaltsforderungen des 28-Jährigen, was diesem den Ruf einbrachte, geldgierig zu sein. Alabas Vater wies dies entschieden zurück und dementierte auch die Höhe der Summen, über die zuletzt spekuliert worden war. Zudem wünsche er sich, dass die Debatte künftig nicht mehr in der Öffentlichkeit geführt werde.

Vater Alaba: Bayern-Zukunft immer noch möglich

Dass sein Sohn eventuell doch noch beim Champions-League-Sieger verlängern könnte, schloss der Vater ebensowenig aus wie einen Abschied aus München. "Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird." Davids Leistungen auf dem Platz würden durch die jüngsten Turbulenzen auf jeden Fall nicht beeinflusst, beteuerte Alaba senior. "Er ist mental stark und kann mit der Sache entspannt umgehen."

Alabas Kontrakt beim FC Bayern läuft am Saison-Ende aus. In den letzten Tagen war in britischen Medien vermehrt über einen Jänner-Wechsel des ÖFB-Teamspielers zum FC Liverpool spekuliert worden. Allerdings berichtete die "Sport Bild" zuletzt, dass für die Bayern ein Verkauf des Wieners im Winter-Transferfenster nicht zur Debatte stehe. Stattdessen wolle man Alaba im Sommer notfalls ablösefrei ziehen lassen. (APA/red.)

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