Fußball: Austria Klagenfurt bekommt eigene Akademie

3. Mai

Foto: GEPA Pictures / Jasmin Walter

Neue Nachwuchs-Schmiede für den österreichischen Fußball: Austria Klagenfurt darf eine eigene Akademie aufbauen - der ÖFB stimmt einem entsprechenden Antrag jetzt zu.

Der mögliche Bundesliga-Aufsteiger Austria Klagenfurt kann künftig auf eine Nachwuchs-Akademie setzen. Der ÖFB stimmte dem Antrag der Kärntner jetzt zu, ab kommender Saison ein eigenes Ausbildungszentrum betreiben zu wollen. Es ist der insgesamt 13. Akademie-Standort in Österreich und der zweite in Klagenfurt. Denn auch der WAC betreibt seine Akademie in der Landeshauptstadt.

Die Entscheidung sei für die Entwicklung des Vereins "gar nicht hoch genug zu bewerten", freute sich Austrias Sport-Geschäftsführer Matthias Imhof in einem Club-Statement. Der ÖFB habe sämtliche Vorgaben als vollumfassend erfüllt bewertet. So stellen die Klagenfurter beispielsweise für ihre Nachwuchs-Auswahlen (U15, U17, U18, Amateure) jeweils hauptamtliche Trainer an.

Talent-Schmiede für Profis von morgen

Profitieren sollen davon zukünftig auch die Profis. "Es geht zunächst darum, dass wir uns auf Akademie-Ebene etablieren. Unsere Talente dahin bringen, in Duellen mit Salzburg, Rapid, Sturm oder LASK konkurrenzfähig zu sein. Wenn es uns gelingt, mittelfristig zu jeder Saison zwei, drei Kärntner aus der eigenen Jugend in die Kampfmannschaft zu bringen, haben wir einiges für unseren Verein, aber auch für die Stadt und das Land erreicht", meinte Imhof.

Mit dem WAC muss sich die Austria die Landesförderung teilen. Bis 2022 beläuft sich diese auf 550.000 Euro pro Jahr. Landessportdirektor Arno Arthofer stellte am Wochenende in der "Kleinen Zeitung" klar, dass es nur diese eine Förderung für beide Akademien gebe. "Wir können nicht für zwei die gleiche Summe aufbringen. Daher laden wir die Vereine demnächst zu einem runden Tisch ein. Dabei muss eine Kooperation das Ergebnis sein." (APA/red.)

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