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Fußball: Bundesliga-Saison startet – das ist alles neu

22. Juli
SALZBURG,AUSTRIA,14.JUL.21 - SOCCER - ADMIRAL Bundesliga, Red Bull Salzburg, media event. Image shows head coach Matthias Jaissle (FC Red Bull Salzburg).

Foto: GEPA Pictures / Jasmin Walter

Das Warten hat ein Ende: Am Freitag fällt der Startschuss für die Bundesliga-Saison 2021/22. Und die Liga kann gleich mit mehreren spannenden Neuerungen aufwarten.

Es geht wieder los: Mit dem Schlager zwischen Sturm Graz und Meister FC Red Bull Salzburg startet Österreichs Fußball-Bundesliga am Freitag in die neue Saison. Dank Video Assistant Referee (VAR) fortan mit "Airbag" für die Schiedsrichter, zudem ist die Stimmung in den Stadien - zumindest vorerst - wieder entflammt. Und: Die Liga erwartet sechs neue Trainer, womöglich den neuen Haaland - und einen rennenden Wiener Schmäh.

"Airbag" für Schiedsrichter

Ab sofort gehören der Video Assistant Referee (VAR) und dessen Assistent (AVAR) zur Stamm-Besetzung einer Partie in Österreichs höchster Spielklasse. Dazu kommt noch ein Replay Operator, der im VAR-Raum in Wien die Hebel bedient und den Unparteiischen möglichst rasch die benötigten Bilder zuspielen muss. Die Einführung dieses technischen Hilfsmittels soll für mehr Gerechtigkeit im Fußball-Oberhaus sorgen. Erster "VAR" ist mit Harald Lechner Österreichs Schiedsrichter des Jahres.

Fan-Rückkehr in die Stadien

Alle Fans dürfen sich auf ihr Stadion-Comeback freuen. Geimpfte, Genesene und Getestete dürfen erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie ohne auferlegte Kapazitäts-Grenzen in die Fußball-Arenen. Bei Liga und Clubs ist die Freude über Rückeroberung der fast schon vergessenen Normalität im Vorfeld groß. Doch die Sorge über eine sich wieder verschärfende Corona-Situation spielt im Hinterkopf ebenfalls mit.

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Sechs neue Coaches an der Linie

Angeführt von Meister FC Red Bull Salzburg (Matthias Jaissle) setzen gleich fünf Clubs auf neue Trainer. Mit Peter Pacult von Aufsteiger Austria Klagenfurt gibt zudem ein alter Bekannter sein Comeback im Oberhaus. Die Übungsleiter sind durchwegs bekannt: Andreas Herzog (Admira) coacht erstmals ein Bundesliga-Team, Robin Dutt arbeitet nach zahlreichen Jobs in Deutschland erstmals im Ausland. Hinzu kommen die bei ihren Clubs bestens verwurzelten Manfred Schmid (Austria) und Kurt Russ (Hartberg).

Kärtner Derby feiert Neuauflage

Mit Aufsteiger Austria Klagenfurt und dem WAC stellt Kärnten erstmals seit 1984/85 wieder zwei Clubs in der höchsten Spielklasse. Vor 37 Jahren spielten Austria Klagenfurt und SV Spittal/Drau im Oberhaus. Zur Derby-Premiere in der Liga kommt es gleich in der ersten Runde am Sonntag. Die Austria empfängt im Wörthersee-Stadion den WAC, mehr als 9.000 Tickets sind für die Partie schon verkauft. 2018 feierte der WAC im Cup einen klaren 4:0-Erfolg gegen die Austria.

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Ist er der neue Haaland?

Marc Janko sieht in ihm schon den nächsten Erling Haaland: Benjamin Sesko hat beim früheren ÖFB-Teamspieler offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen, seit er vor einigen Jahren mit einer Salzburger U-Mannschaft gegen eine Admira-Auswahl "zwei Zauber-Tore" erzielte. "Er bringt von seinen Anlagen her alles mit, was ein Weltklasse-Spieler haben muss. Für mich ist er ein Haaland-Typ", adelt Janko den 18-jährigen Stürmer. "Sesko ist schnell, hat Übersicht, kann Bälle gut halten, sich mit dem Kopf und Fuß durchsetzen und hat einen super Abschluss." Aufgrund seines Alters sei der Slowene ein ungeschliffener Diamant. "Aber Salzburg bietet ihm ein Umfeld, das ihn auf Top-Niveau heranführen kann", glaubt Janko.

Zwölf Trainer, sechs Wiener

Andreas Herzog, Peter Pacult, Andreas Heraf, Manfred Schmid, Damir Canadi, Dominik Thalhammer: Nicht weniger als sechs von zwölf Bundesliga-Coaches sind gebürtige Wiener. Nimmt man noch Dietmar Kühbauer (Burgenland), Christian Ilzer und Kurt Russ (beide Steiermark) dazu, zeigt sich noch deutlicher die Ost-Lastigkeit bei den Trainern in dieser Saison. Und weil die Übungsleiter alle in etwa gleich alt sind und zumeist selbst Profis waren wundert es nicht, dass einige von ihnen sich noch als Ex-Vereinskollegen oder aus dem ÖFB-Team kennen. "Das ist das Schöne daran", freut sich Pacult angesichts der "Schmäh-Clique" auf die kommende Saison. (APA/red.)

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