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Fußball: Rätsel um Messi-Zukunft – das sind die Optionen

6. Aug.
MADRID,SPAIN,10.APR.21 - SOCCER - LaLiga, Real Madrid CF vs FC Barcelona. Image shows Lionel Messi (Barcelona).

Foto: GEPA Pictures / Cordon Press / LaLiga

Tag eins nach dem Messi-Beben, das die Fußball-Welt erschüttert: Wohin zieht es den sechmaligen Weltfußballer nach seinem feststehenden Aus beim FC Barcelona?

Er ist nach Vertrags-Ende beim FC Barcelona ablösefrei. Leisten können sich den sechsmaligen Weltfußballer Lionel Messi aber nur wenige Clubs. Sein bisheriger Arbeitgeber ist laut Angaben von Barca-Präsident Joan Laporta nicht darunter. Mit Manchester City und Paris Saint-Germain werden vor allem zwei finanzkräftige Top-Vereine als mögliche Abnehmer für den 34-jährigen Argentinier genannt. Ein Überblick über Messis Wechsel-Optionen:

Manchester City

Das Geld bei den Engländern ist da. Und das, obwohl der Club, der mehrheitlich der Herrscher-Familie des Emirats Abu Dhabi gehört, erst kürzlich die angeblich 100 Millionen Pfund (117 Mio. Euro) schwere Ausstiegsklausel für Englands Nationalspieler Jack Grealish von Aston Villa durchgewunken hat. Finanziell muss man sich um Man City keine Sorgen machen. Allerdings soll auch Tottenhams Stürmer-Star Harry Kane ante portas stehen. In der City-Offensive würde es damit etwas kuschelig werden.

Für die "Citizens" spricht allerdings ein Trainer, der Messi bestens kennt - und umgekehrt. Unter Pep Guardiola gewann der Argentinier 2009 und 2011 mit Barcelona unter anderem zweimal die Champions League. Man City soll bereits im Sommer 2020 Messis erste Wahl gewesen sein, als der nach Unstimmigkeiten mit der damaligen Barca-Führung die Katalanen schon einmal verlassen wollte.

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Paris Saint-Germain

Auch hier gilt vor allem eines: Geld ist ausreichend vorhanden. Der Club gehört ebenfalls schwerreichen Scheichs aus Katar, die vor allem eines wollen: Erfolg für ihre Investitionen. Laut einem Bericht von "The Athletic" soll Messi am Donnerstagabend, als sein Aus bei Barcelona verkündet wurde, selbst zum Hörer gegriffen haben. Um seinen Landsmann und PSG-Coach Mauricio Pochettino anzurufen.

Was für PSG sprechen würde: Messis Wiedervereinigung mit seinem früheren Barcelona-Kumpel und -Sturmpartner Neymar. Auch sein Landsmann Angel di Maria steht bei den Parisern unter Vertrag. Priorität soll bei PSG laut französischen Medienberichten aber ein neuer Vertrag für Stürmer-Star Kylian Mbappe haben. Der französische Weltmeister ist nur noch bis kommenden Sommer an die Hauptstädter gebunden - und mit seinen 22 Jahren immerhin zwölf Jahre jünger als Messi. Außerdem: Im Werben um einen Verbleib von Mbappe will PSG die drohende Konkurrenz von Real Madrid tunlichst vermeiden.

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FC Barcelona

Einige Beobachter in Spanien behaupten, das angekündigte Ende der Messi-Ära sei ein großer Bluff des FC Barcelona. Dieser wolle mit der Ankündigung, dass der größte Star der Liga wegen finanzieller Vorgaben eben jener den Rücken kehrt, Druck ausüben, damit die Regeln aufgeweicht werden. In Spanien wird für jeden Club ein Gehaltsrahmen festgelegt, der sich an Einnahmen und Ausgaben orientiert. Jener für Barcelona war infolge der wirtschaftlichen Probleme des Vereins in Folge der Corona-Krise im Vorjahr fast auf die Hälfte reduziert worden.

"Ich will keine falschen Hoffnungen wecken", antwortete Laporta am Freitag auf die Frage, ob bezüglich eines Messi-Verbleibs das letzte Wort schon gesprochen sei. Ausgeschlossen ist das nicht. Nach den jüngsten Wortmeldungen erscheint das Szenario einer neuerlichen Wende in der Causa aber nicht sonderlich realistisch. "Der Club steht über allem", sagte der Barca-Präsident. "Sogar über dem besten Spieler der Welt." Mit der Darstellung, die Regeln der spanischen Liga seien nach 21 Jahren Schuld am Abgang des Superstars, können in jedem Fall beide Seiten ihr Gesicht wahren.

Die US-Liga

Jüngst weilte Messi mit seiner Ehefrau und den drei Söhnen in Miami auf Urlaub. Der dortige Club namens Inter gilt aber auch als mögliche Anlaufstelle für den Argentinier. Zumindest wurde darüber spekuliert, ehe die Verhandlungen mit dem FC Barcelona endgültig scheiterten. Dass der Club von England-Ikone David Beckham aber schon zum jetzigen Zeitpunkt von Messis Karriere eine ernsthafte Option ist, darf bezweifelt werden. Messi hat sich nach dem Gewinn der Copa America, seinem ersten großen Titel mit Argentinien, in diesem Sommer auch die WM Ende 2022 in Katar zum Ziel gesetzt. Ob die Major League Soccer (MLS) im Hinblick darauf seinen Ansprüchen genügt - fraglich.

Eine weitere Variante wäre, nach einem Engagement bei Manchester City irgendwann auch noch in den USA zu spielen. Da trifft es sich gut, dass der New York City FC dieselben Mehrheits-Eigentümer hat wie der englische Meister hat. Laut Angaben des US-Senders ESPN könne Messi bei einer Vertrags-Unterschrift für City jederzeit von Manchester nach New York wechseln. Und das dem Vernehmen nach, wann immer er das wolle... (APA/red.)

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