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Fußball: Windtner ab Oktober nicht mehr ÖFB-Präsident

6. Aug.
INNSBRUCK,AUSTRIA,27.JUN.21 - SOCCER - UEFA European Championship, round of 16, OEFB international match, Italy vs Austria, arrival at airport. Image shows president Leo Windtner (OEFB).

Foto: GEPA Pictures / Patrick Steiner

Paukenschlag beim ÖFB: Leo Windtner tritt nicht zur Mitte Oktober anberaumten Präsidenten-Wahl an - offenbar verspürte der Oberösterreicher zu wenig Rückhalt.

Leo Windtner tritt bei der Ordentlichen Hauptversammlung des ÖFB am 17. Oktober nicht mehr zur Präsidenten-Wahl an. Diesen Entschluss habe er dem Wahlausschuss-Vorsitzenden Wolfgang Bartosch in einem Schreiben bereits mitgeteilt. Und er sei gerne bereit, mit seinem Rückzug den gewünschten Generationenwechsel im ÖFB-Präsidium einzuleiten.

Windtner führt den mit Abstand größten Sport-Fachverband des Landes seit Februar 2009. Im März hatte der Oberösterreicher noch angekündigt, für weitere vier Jahre zur Verfügung stehen. Offensichtlich fand er dafür im Wahlausschuss, der beinahe identisch mit dem ÖFB-Präsidium ist, jedoch nicht den nötigen Rückhalt. Daher zog er seine Kandidatur für das Amt des ÖFB-Präsidenten für die Periode 2021-2025 zurück, zumal diese nur unter der Voraussetzung einer breiten Unterstützung durch das Präsidium erfolgt sei, erklärte der 70-Jährige.

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Offenbar kein Rückhalt für Windtner

In Windtners Amtszeit qualifizierten sich die ÖFB-Männer für zwei Europameisterschaften teil (2016, 2021). Bei der jüngsten EURO gelang erstmals der Vorstoß ins Achtelfinale, wo gegen den späteren Champion Italien erst in der Verlängerung Endstation war. Weitere Highlights waren die EM-Halbfinal-Teilnahme der ÖFB-Frauen 2017, die erstmalige EM-Teilnahme mit der U21 vor zwei Jahren und die erfolgreiche Qualifikation für die Frauen-EM 2022.

In seinen letzten gut zwei Monaten im Amt werde er die Amtsgeschäfte bis zur Hauptversammlung wie gewohnt weiterführen und für eine geordnete Amtsübergabe Sorge tragen, kündigte Windtner an. Bei den WM-Quali-Auswärtsspielen im September gegen die Republik Moldau und Israel sowie im Oktober gegen Dänemark und die Färöer wird der bald 71-Jährige noch mit von der Partie sein.

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Windtner-Nachfolge noch völlig offen

Das wegweisende Infrastruktur-Projekt - der Bau eines Trainingszentrums und eines ÖFB-Headquarters in Wien-Aspern - soll aber trotzdem zügig weiterentwickelt werden. Die Gespräche mit dem Bund und der Stadt Wien bezüglich der Finanzierung sollen bereits weit fortgeschritten sein.

Wer Windtners Nachfolger wird, steht offenbar noch nicht fest. Der neue Präsident kann, muss aber nicht aus dem Präsidium kommen. Der Ball liegt nun beim Wahlausschuss, der sich bis zur Hauptversammlung auf einen Kandidaten festlegen muss. (APA/red.)

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