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Geschenkter Podestplatz? Valentino Rossi lacht: “Dann bezahle ich die Party”

13. Nov.
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Valentino Rossi beendete sein letztes Freitagstraining als aktiver MotoGP-Fahrer an der 21. und letzten Stelle.

Am Donnerstag wurden einige Topfahrer gefragt, ob sie für Rossi im Rennen in der letzten Runde vom Gas gehen und ihn vorbeilassen würden, damit er seine Karriere mit einem Podestplatz beenden könnte.

"Ich glaube, das ist unmöglich", lacht Rossi, als er am Freitag auf diese Hypothese angesprochen wird. Würde ihm so ein geschenkter Podestplatz oder Sieg überhaupt gefallen? "Wenn sie mir ein Podium geben würden, wäre ich sehr glücklich. Es wäre der 200. Podestplatz."

"Wir könnten dann auch eine Party feiern und ich bezahle alles", sagt Rossi mit einem Lachen auf den Lippen. Dann fügt er aber ernst gemeint hinzu, dass er nicht an einen geschenkten Podestplatz glaubt: "Ich denke nicht, dass das passieren wird."

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Sportlich gesehen ließ es der 42-Jährige zunächst ruhig angehen. Als am Vormittag plötzlich Regen über dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia einsetzte, drehte Rossi vier langsame Runden. Es war ein im Prinzip bedeutungsloses Training, da es am Samstag und Sonntag trocken sein wird.

"Am Nachmittag war es viel besser. Die Strecke war nicht komplett trocken, aber wir konnten etwas tun", berichtet Rossi. "Ich habe mich nicht gut gefühlt. Valencia ist immer schwierig, weil es das Layout und der Grip der Strecke schwierig machen."

"Ich hoffe, dass das Wetter gut bleibt und die Bedingungen besser werden. Heute war ich nicht schnell genug, aber ich denke, mit besseren Bedingungen könnten wir mehr Potenzial haben. Wir müssen es versuchen."

Der Yamaha-Fahrer stellte im trockenen Nachmittagstraining eine persönliche Bestzeit von 1:32.285 Minuten auf. Sein Rückstand betrug 1,358 Sekunden. Vor zehn Jahren wäre er mit diesem Rückstand viel weiter vorne im Klassement.

Im Valencia-Qualifying 2011 fuhr Rossi (damals mit der Ducati) 1:33.478 Minuten. Sein Rückstand betrug 1,617 Sekunden. Trotzdem stand er auf dem sechsten Startplatz in der zweiten Reihe. Das zeigt, wie sehr sich die MotoGP in zehn Jahren weiterentwickelt hat.

"Die MotoGP ist jetzt so. Alle Fahrer sind sehr schnell und für jede Strecke vorbereitet. Auch der letzte Fahrer ist ein Weltmeister", hält Rossi fest. "Die Motorräder haben ein ähnliches Potenzial, auch die Satellitenbikes. Das Level ist sehr hoch und ich finde, das ist sehr gut für die MotoGP."

Aber frustriert es ihn nicht, dass er mit einem relativ geringen Rückstand so weit hinten ist? "Manchmal ist es noch schlimmer", winkt Rossi ab. "In Portugal war ich 0,8 Sekunden zurück und ich glaube nur 18. Dort ist die Strecke aber viel länger."

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