Großer Preis von Russland: Fragen & Antworten zum letzten Rennen in Sotschi

22. Sept.

Foto: (C) Lars Baron/Getty Images) // Getty Images / Red Bull Content Pool

Bei den Formel 1-Fahrern ist die Strecke in Sotschi unbeliebt. Es gibt kaum Überholmöglichkeiten. Das und mehr zum Großen Preis von Russland hier.

Das 15. Rennen der Formel 1-WM, mit dem Großen Preis von Russland (Sonntag, 26. September, ab 18 Uhr im Re-Live auf Servustv.com/sport und 22:50 Uhr bei ServusTV Österreich) auf dem Sotschi Autodrom beginnt damit langsam die entscheidende Phase im Duell der Titelanwärter Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull). Der Herausforderer aus den Niederlanden geht mit fünf Punkten Vorsprung ins Wochenende.  

Wer gewinnt?

Mit ziemlicher Sicherheit ein Mercedes. Jedenfalls stand in den bisherigen sieben Rennen am Schwarzen Meer am Ende immer ein Silberpfeil-Pilot ganz oben auf dem Treppchen. Ein weiterer Vorteil für Hamilton: Verstappen wird nach dem Crash der beiden von Monza in der Startaufstellung um drei Plätze strafversetzt.

Ist ein Spektakel zu erwarten?

Leider nein. Und Überholen ist auf dem 5,848 km langen Kurs in Sotschi schwierig bis unmöglich. Die Strecke durch den Olympia-Park der Winterspiele von 2014 gilt im Fahrerlager als ziemlich unbeliebt. Die Macher der Formel 1 erwarten sich vom neuen Austragungsort des Rennes verlässlich mehr Spektakel: Ab 2023 dreht die Formel 1 in Russland in St. Petersburg ihre Runden.

Eskaliert das Duell Hamilton vs. Verstappen weiter?

Die Formel 1 hat wieder einen echten Zweikampf um den Titel, die WM-Führung wechselt hin und her, der Unfall zuletzt in Monza nach der Kollision in Silverstone im Juli sorgt für zusätzlichen Zündstoff. Die Stimmung zwischen Hamilton und Verstappen ist aufgeheizt, die Strafe für den jungen Herausforderer wird sie nicht beruhigen. Einen dritten schweren Crash soll und darf es aber nicht geben.

Was ist für die deutschen Piloten in Sotschi möglich?

Das Wichtigste könnte abseits der Strecke passieren: Mick Schumachers Zukunft soll in Russland wohl geklärt werden. Das zumindest stellte Günther Steiner in Aussicht, Teamchef des Haas-Rennstalls. Die Bestätigung des deutschen Rookies für das kommende Jahr wird seit einer Weile erwartet. Zwischendurch schien aber auch ein Wechsel zum stärkeren Alfa Romeo-Team möglich. Im unterlegenen Haas dürfte Schumacher auch in Sotschi weit hinten seine Runden drehen. Für Sebastian Vettel könnte es ebenfalls ein kompliziertes Wochenende werden. Der Aston Martin tut sich im Qualifying meist schwer. Das ist auf dieser Strecke eben besonders wichtig. (SID/Red)

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