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MotoGP World Championship

“Hätte besser sein können”: Valentino Rossi im Aragon-Qualifying Vorletzter

12. Sept.
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Nach Platz 18 am Trainingsfreitag in Aragon lief es für Valentino Rossi am Samstag nicht viel besser, zumindest von außen betrachtet.

Denn mit Startplatz 21 schloss der Yamaha-Pilot das MotoGP-Qualifying auf dem vorletzten Rang ab. Nur Teilzeit-Teamkollege Jake Dixon war langsamer.

Trotzdem sagt Rossi: "Heute war es besser als gestern, denn ich fühlte mich schon am Morgen besser mit dem Motorrad und konnte meine Pace verbessern. Im dritten Freien Training ist mir eine gute Zeitattacke gelungen. Zu Platz eins fehlten nur 0,6 Sekunden."

"Aber alle liegen so eng beieinander, es ist unglaublich", ergänzt der Italiener. "Die Top 4 fuhren fast die exakt gleiche Rundenzeit. Es ist also sehr ausgeglichen."

Rossi steckte in Q1 im Verkehr fest

"Am Nachmittag probierten wir verschiedene Reifen aus", erzählt Rossi weiter. "Am Ende war meine Pace nicht so schlecht, nicht fantastisch, aber um den 15. Platz herum. Meine Startposition ist aber ziemlich schlecht. Ich konnte nicht mein volles Potenzial ausschöpfen, weil ich in Q1 im Verkehr feststeckte und meine Runde nicht fantastisch war. Ich hätte etwas besser sein können", glaubt der 42-Jährige.

Für das morgige Rennen ist die Ausgangsposition denkbar schlecht. Geschlagen geben will sich Rossi aber noch nicht: "Ich bin nicht so schnell wie in Silverstone. Aber wir hoffen, dass wir mit der Arbeit an unserem Motorrad die Lebensdauer des Hinterreifen erhöhen können. Das Ziel ist natürlich, ein paar Punkte zu holen."

"Im Training haben wir versucht, das Set-up anzupassen, um den Hinterreifen so gut wie möglich zu schonen", erklärt Rossi, der schon am Freitag anmerkte: "Darunter haben wir hier in den letzten Jahren oft gelitten." Das liegt vor allem am Asphalt.

Reifenwahl laut Rossi "sehr offen"

"Der ist hier sehr schwierig. Er ist aggressiv zu den Reifen und produziert gleichzeitig nicht besonders viel Grip. Das liegt auch an den Rahmenbedingungen: Es ist oft heiß und windig. Der Sand aus der Umgebung wird dann auf die Strecke geweht. Das macht es schwierig", fasst er die Voraussetzungen vor Ort zusammen.

In puncto Reifenwahl meint Rossi: "Die Situation ist sehr offen zwischen der harten und der weichen Option, manche werden vielleicht auch mit dem Medium fahren. Es wird schwer sein, die richtige Entscheidung zu treffen. Es kommt auf die Temperatur an."

Dass er sich in Aragon prinzipiell eher schwertun wird, ist für den Petronas-Piloten nicht überraschend. Am Freitag betonte er: "Das ist auf dem Papier keine gute Strecke für Yamaha, aber besonders für mich. Tatsächlich ist es eine der schlechtesten Strecke meiner ganzen Karriere. Ich hatte hier schon immer Probleme."

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Gespannt auf Teamkollege Dovizioso

Ab Misano wird er sich die Box mit Andrea Dovizioso teilen, der die Saison bei Petronas zu Ende fahren und auch 2022 Teil des Yamaha-Satellitenteams sein wird. Für Rossi eine späte Bereicherung: "Ich bin sehr neugierig, sein Potenzial auf der Yamaha zu sehen und zu hören, was er über das Motorrad sagen wird, das sich sehr von der Ducati unterscheidet, also wird es Vor- und Nachteile haben."

"Es wäre schön gewesen, nächstes Jahr wieder zusammen im Team zu sein, es wäre interessant gewesen, aber ich höre auf, also wird es nicht möglich sein", so der Italiener.

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