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MotoGP World Championship

“Hat richtig wehgetan”: Quartararo im Aragon-Training von Biene gestochen

11. Sept.
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Yamaha-Werkspilot Fabio Quartararo, der die MotoGP-Gesamtwertung 2021 überlegen anführt, erlebte am Freitag im Motorland Aragon einen ungewöhnlichen Zwischenfall.

Im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Aragonien war im Fernsehbild war zu sehen, wie sich Quartararo während der Fahrt mehrmals an den Hals griff und einer seiner fliegenden Runden abbrach.

"Mich hat am Hals eine Biene erwischt. Das hat in dem Moment richtig wehgetan", verrät Quartararo. Nachdem er das Problem auf der Strecke nicht direkt selbst lösen konnte, kam der WM-Spitzenreiter an die Box.

Dort setzte er den Helm ab. Sein persönlicher Betreuer Thomas "Tom" Maubant entfernte den Stachel und überzeugte sich mit einem prüfenden Blick, dass alles in Ordnung ist. "Jetzt ist wieder alles okay und es tut nichts mehr weh", bestätigt Quartararo.

Dass er sich im Freitagsklassement "nur" auf dem siebten Platz einreihte, erklärt Quartararo so: "Auf meiner Zeitattacke war jede Menge los auf der Strecke. Ich konnte keine [freie] Runde fahren. Trotzdem war es nicht so schlecht."

Mit "jeder Menge los auf der Strecke" meint Quartararo nicht etwa die Biene, sondern tatsächlich seine MotoGP-Kollegen. "Ich war trotz des Verkehrs auf der Strecke weniger als eine halbe Sekunde langsamer als Jack", spricht er die Tagesbestzeit von Ducati-Pilot Jack Miller (1:47.613 Minuten) an.

Und apropos Miller: Nach Ende des Trainings lieferten sich Quartararo und Miller auf der Gegengerade ein sehenswertes Duell beim Übungsstart mit dem Holeshot-Device. Quartararo kam mit der Yamaha besser weg, aber je länger das Duell dauerte, desto mehr holte Ducati-"Jockey" Miller auf und zog schließlich noch vorbei.

"Das hat Spaß gemacht", grinst Quartararo, "weil wir quasi direkt zeitgleich losgefahren sind. Aber sobald Jack im vierten, fünften Gang war, zog er davon."

Während es für Quartararo im Klassement der schnellsten Runden des Tages diesmal der nicht ganz repräsentative siebte Platz wurde, ist er mit seinen Longruns absolut zufrieden. "Die waren richtig gut. Das hatte ich nicht erwartet, weil ich noch gar nicht mal richtig gepusht habe", sagt er mit Blick auf eine ganze Reihe von 1:48er-Runden, die ihm mit dem harten Vorderreifen und harten Hinterreifen gelungen sind.

Aus seinen drei Rennen, die Quartararo bis dato in der Königsklasse im Motorland Aragon bestritten hat, schlägt P5 aus seiner Rookie-Saison 2019 als bestes Ergebnis zu Buche. Im vergangenen Jahr hatte er mit hohem Reifenverschleiß zu kämpfen und belegte in den damals zwei Rennen nur P18 und P8. Mit der Werks-Yamaha wirkt Quartararo nun deutlich besser aufgestellt.

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