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Johann Zarco zu seiner Zukunft: “Testfahrer am realistischsten”

18. Sept.
LAT

Johann Zarco muss sich um seine Zukunft als Rennfahrer kümmern

Was Johann Zarco in der Saison 2020 machen wird, ist weiterhin ungewiss. Der Franzose spricht davon, dass eine Rolle als Testfahrer wahrscheinlich ist.

Johann Zarco wird in der restlichen MotoGP-Saison 2019 keine Rennen mehr fahren. Am Dienstag nach dem Grand Prix in Misano gab KTM bekannt, dass ab Aragon Testfahrer Mika Kallio den Platz des Franzosen übernehmen wird. Kallio soll wichtige Testarbeit für das nächste Jahr übernehmen. In der Mitteilung von KTM heißt es, dass Zarco bis Saisonende vertraglich gebunden bleibt und somit nicht für ein anderes Team oder einen Hersteller arbeiten darf.

"Ich muss an 2020 denken und sehen, welche Möglichkeiten sich für mich ergeben", meinte Zarco am Rennsonntag in Misano. "Am realistischsten ist es, dass ich ein Testfahrer werde. Und dass ich bei jedem Test und bei eventuellen Wildcards mein Können zeigen kann, damit ich 2021 stark zurückkommen kann. Ich möchte auf einem Motorrad sitzen, mit dem man gewinnen kann, damit ich wieder das Gefühl und die Freude zurückfinde. Das hat mich auf der KTM blockiert", sagt Zarco.

Zarco sammelte 27 WM-Punkte

In seinen 13 Rennen für KTM hat Zarco 27 WM-Punkte gesammelt. Platz zehn in Barcelona war sein bestes Ergebnis. Zum Vergleich hat Teamkollege Pol Espargaro schon 77 Zähler auf dem Konto. Was Zarco im nächsten Jahr machen wird, ist offen. Im Fahrerlager gibt es das Gerücht, dass Yamaha Interesse zeigt, den Franzosen ins Testteam zu holen. Das europäische Testteam soll im nächsten Jahr aufgestockt werden. Eventuell sind auch Wildcards geplant.

Drei Wildcards darf ein Hersteller pro Saison beantragen, der keine Freiheiten durch Konzessionspunkte hat. Aprilia und KTM dürfen maximal sechs Wildcards einsetzen. Sollte Zarco tatsächlich im nächsten Jahr der neue Testfahrer von Yamaha werden, dann will er unbedingt Wildcard-Einsätze bekommen. Das wäre für ihn sehr wichtig, da er in diesem Fall wahrscheinlich in keiner anderen Rennserie fahren würde.

"Ja, das ist sehr wichtig, um die MotoGP Rennpace zu behalten. Selbst wenn ich es jetzt nicht an jedem Sonntag gut gemacht und geklagt habe, bin ich zumindest ein Rennen mit über 300 km/h gefahren", sagt Zarco. Er hofft, dass es bald eine Entscheidung gibt, damit er im November bei den Wintertests in Spanien schon mit seiner neuen Arbeit beginnen kann. "Wenn ich für November gut vorbereitet sein will, dann muss ich im Laufe des Oktobers etwas wissen", sagt Zarco.

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