Jonas Folger: Fixstart in der Superbike-WM

27. Nov. 2020

Foto: (C) Motorsport Images

BMW rüstet in der Superbike-WM zwei neue Kundenteams aus. Jonas Folger verlässt dafür die internationale Deutsche Motorradmeistertschaft IDM.

BMW weitet das WSBK-Engagement im kommenden Jahr weiter aus und rüstet vier statt zwei Fahrer mit Material aus. Neben dem Werksteam mit Tom Sykes und Michael van der Mark wird es gleich zwei Kundenteams geben. Pilotiert werden die Kunden-BMWs von Jonas Folger und Eugene Laverty.

Jonas Folger wechselt mit seinem Bonovo-Action-Team aus der IDM in die Superbike-WM und tauscht seine Yamaha R1 gegen die neue BMW M1000RR ein. Eugene Laverty bleibt BMW erhalten und bekommt im Squadra-Corse-Team die Chance, weiterhin in der WSBK zu starten. Zudem übernimmt der Nordire die Rolle des offiziellen Testfahrers.

„Die Zusammenarbeit mit Satellitenteams ist ein wichtiger weiterer Schritt in unserem Engagement in der Superbike-WM", kommentiert BMW-Motorrad-CEO Markus Schramm. „Es ist großartig, in der kommenden Saison neben den beiden Motorrädern unseres Werksteams mit den Fahrern Tom Sykes und Michael van der Mark zwei weitere BMW M1000RRs im Feld zu haben."

Erstmals ein deutsches Team mit bayrischem Fahrer

„Ich heiße die beiden Satellitenteams in unserem WSBK-Projekt herzlich willkommen. Im Bonovo-Action-Team mit Jonas Folger tritt erstmals ein deutsches Team mit einem bayerischen Fahrer auf einem bayerischen Motorrad als fest eingeschriebene Mannschaft in der WSBK an. Das ist eine besondere Kombination", freut sich der Geschäftsführer der BMW-Motorradsparte.

"Ich freue mich auch sehr, dass Eugene Laverty ein festes Mitglied unserer BMW-Familie bleibt und sein Können sowie seine Kenntnisse über die BMW-Superbikes nun in unserem neu aufgestellten, aber im Fahrerlager der Superbike-WM bereits bekannten Satellitenteam RC Squadra Corse mit einbringt. Ich wünsche allen eine erfolgreiche WorldSBK-Saison 2021", so Schramm-

„Wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft mit Bonovo Action und RC Squadra Corse", ergänzt BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers, der sich durch die zusätzlichen Daten eine beschleunigte Entwicklung erhofft.

„Durch die Kooperation mit diesen beiden Teams stellen wir unser WSBK-Projekt noch breiter auf. Sie werden mit dem BMW-Werksteam in engem Austausch sein. Dies bringt für uns den Vorteil mit sich, dass wir noch mehr gesammeltes Feedback zur Verfügung haben", begrüßt der BMW-Motorradsport-Direktor.

„Auch fahrerseitig sind beide Teams äußerst stark besetzt. Jonas Folger und Eugene Laverty sind nicht nur schnell, sondern werden dank ihrer jahrelangen Erfahrung einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der BMW M1000RR leisten", ist Bongers überzeugt. „Es ist klasse, Eugene weiter an Bord zu haben und Jonas neu in der BMW-Familie begrüßen zu können."

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