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Jonas Folger: Keine Punkte in Assen, aber klar im Aufwind

27. Juli

Foto: BMW Motorrad

BMW-Pilot Jonas Folger verpasst bei der Superbike-WM in Assen nach einem Sturz im ersten Lauf beide Sonntags-Rennen. Doch die Formkurve des 27-Jährigen zeigt nach oben.

Bonovo-BMW-Pilot Jonas Folger ging zuletzt auch beim WSBK-Event in Assen leer aus. Dennoch kann der Deutsche durchaus auch positive Eindrücke aus Holland mitnehmen. Denn nach dem Debakel zuvor in Donington lief es für Folger in Assen deutlich besser. In der Superpole stellte der IDM-Champion seine BMW M1000RR in Reihe zwei, im Rennen lag er auf Kurs zu einem Top-7-Ergebnis.

Ein Sturz kurz vor Renn-Ende sorgte dann aber für den Abbruch von Lauf eins. Folger musste vor Ort behandelt werden. Es folgte eine Untersuchung im Medical Center und später im Krankenhaus von Assen. Am Samstagabend kehrte der Deutsche an die Strecke zurück, wollte am Sonntag wieder fahren.

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Keine Startfreigabe für Folger

Doch die Ärzte erteilten ihm keine Startfreigabe, weil Folger am Samstag starke Schmerzmittel verabreicht worden waren. "Der Sturz passierte bei hoher Geschwindigkeit in einer der schnellsten Kurven hier in Assen", erklärte Teamchef Michael Galinski sichtlich mitgenommen.

"Jonas war nicht direkt ansprechbar, obwohl er nicht bewusstlos war. Gegen die Schmerzen und für den Transport hat er starke Schmerzmittel bekommen. Deshalb durfte er am Sonntag nicht starten", schildert Galinski.

"Obwohl sein Helm nicht kaputt gegangen ist, wurde sein Kopf beim Crash unnatürlich abgebremst. Und weil die Ärzte hier strikte Regeln haben, durften wir nicht fahren", so der Folger-Teamchef weiter. "Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht. Aber die Gesundheit des Fahrers geht selbstverständlich vor."

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Enttäuschung über Startverbot

"Der unglückliche Ausgang des Rennens am Samstag schmerzt doppelt", gesteht Folger. Doch er nimmt auch positive Eindrücke mit: "Bis zum Sturz war es wirklich ein tolles Wochenende. Und auf diesem Level wollte ich sofort wieder weitermachen. Es tut nur weh zuzuschauen, weil ich leider kein o.k. bekommen habe."

"Nachdem ich davon erfahren habe, war ich ziemlich niedergeschlagen. Daher will ich mich bei meinem Team für den Rückhalt bedanken", erklärt er. "Ein weiterer Dank gilt aber auch ihrer großartigen Arbeit und den Anstrengungen, durch die wir gemeinsam wieder zurückgefunden haben. Jetzt sind ein paar Tage Erholung angesagt. Und am übernächsten Wochenende werden wir in Most wieder angreifen", verspricht Folger seinen Fans.

Folger dankt allen Unterstützern

"Meine erste volle WSBK-Saison verläuft bisher alles andere als erfreulich", konstatiert der frühere MotoGP-Pilot. "Bis auf die Highlights beim Barcelona-Test und am Samstag hier in Assen konnte ich noch nicht richtig aufzeigen. Trotzdem bekomme ich viel anerkennende Unterstützung von allen Seiten."

Folger abschließend: "Dieser Zuspruch stärkt mich jedes Mal. Auch nach dem Malheur am Samstag war die Reaktion überwältigend. Dafür möchte ich allen Fans, Sponsoren und Gönnern ein riesengroßes Dankeschön aussprechen. Ich werde alles dafür tun, um allen möglichst bald wieder Erfolge zu bescheren."

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