Kalle Rovanperä: Der jüngste WRC-Führende aller Zeiten

22. Apr. 2021

Foto: (C) Toyota Gazoo Racing Team

Erstmals gastiert die WRC in Kroatien. Es ist die erste reine Asphalt-Rallye seit 2019. Jungspund Rovanperä verspürt trotz WM-Führung keinen Druck.

Die Rallye-Welt blickt auf Zagreb. Die FIA World Rally Championship gastiert zum ersten Mal überhaupt in Kroatien. Die Croatia Rally steht im Zeichen der ersten reinen Asphalt-Rallyes seit 2019.

Elfyn Evans hat es, nachdem er beim Shakedown die Bestzeit aufgestellt hat, klar beschrieben: „Es ist eine Mischung aus glatten und holprigen Straßen. Das wird eine richtige Herausforderung."

Ein 20-Jähriger führt die WM an

Mit Kalle Rovanperä kommt der jüngste WRC-Führende aller Zeiten nach Kroatien. Sein Team, Toyota Gazoo Racing, führt auch die Herstellerwertung an. Der Finne hat vor allem zuletzt bei der Arctic Rally in Finnland aufgezeigt. Auf Schnee und Eis fühlt sich Rovanperä besonders wohl. Ob er sein Können auf Asphalt auch beweisen kann?

„Ich fühle keinen Druck, obwohl ich die Meisterschaft anführe", sagt er. „Es waren erst zwei Rallyes und wir haben eine lange Saison vor uns. Sicherlich ist es schön, in dieser Position zu sein. Aber wir müssen hart arbeiten im Kampf zu bleiben", klingt Rovanperä abgeklärt.

Er gibt zu denken, dass es eventuell regnen könnte. Dann werden die Karten ordentlich durchgemischt. „Wenn es regnet, denke ich, dass es viel Schlamm auf der Straße geben wird. Das wird knifflig."

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Weltmeister hat aufzuholen

Zusammen mit Evans liegt Ogier in der WRC-Wertung auf Platz drei. Vier Punkte hinter Hyundai-Pilot Thierry Neuville. Für Hyundai gehen weiters Ott Tänak, er gewann in Finnland, und Craig Breen an den Start. Breen fuhr seit 2018 nicht mehr auf Asphalt.

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Fourmaux feiert WRC-Premiere

Bei M-Sport Ford gibt es ein Premiere zu feiern. Der Franzose Adrien Fourmaux steigt aus der WRC2 in die WRC auf. Das britische Privatteam bietet zudem Gus Greensmith auf, der erstmalig auf das gebetsbuch von Chris Patterson hören wird.

Takamoto Katsuta fährt einen vierten Yaris und Pierre-Louis Loubet tritt in seinem von 2C Competition eingesetzten Hyundai an.

Zum Einsatz kommen erstmals Pirellis P Zero-Asphaltreifen. 200 Sonderprüfungen mit 300,32 Kilometer Länge stehen am Programm.