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MotoGP World Championship

Kampf gegen Corona-Virus: Rossi & Dovizioso wollen aufrütteln

10. März 2020
Valentino Rossi und Andrea Dovizioso leben in aktuell in einer Speerzone

Valentino Rossi und Andrea Dovizioso leben in aktuell in einer Speerzone

Ganz Italien wird wegen des Corona-Virus zur Speerzone - die MotoGP-Stars Valentino Rossi und Andrea Dovizioso sensibilisieren auf Social Media für das Thema.

In Italien wurde ein Ein- und Ausreiseverbot wegen des Corona-Virus zunächst nur für einzelne Provinzen im Norden des Landes ausgerufen. Nun aber hat die Regierung die Maßnahme am Montag auf das komplette Land ausgeweitet. Damit sind auch Ducati und Andrea Dovizioso betroffen, die zuvor nicht zur roten Speerzone gehörten.

Um für das Thema zu sensibilisieren und seinen Teil zur Eindämmung des Virus beizutragen, beteiligt sich "Dovi" an der Social-Media-Kampagne #DistantiMaUniti (Entfernt, aber vereint). Und ruft so dazu auf, sich an die Hinweise der Regierung und Ärzte zu halten, die einen Mindestabstand von einem Meter empfehlen.

"Abstände dürfen uns nicht trennen. Auch wenn Du jung bist, ist es an der Zeit, sie zu respektieren. Strecke einen Arm zum anderen aus - und es wird sich fast so anfühlen, als würden wir uns berühren", schreibt der Ducati-Star auf Instagram. Auch MotoGP-Kollege Valentino Rossi und Motocross-Meisterin Kiara Fontanesi unterstützen die Aktion.

Corona: Italien in Europa am stärksten betroffen

Italien ist mit fast 10.000 Corona-Infizierten das in Europa am stärksten betroffene Land. Bisher sind dort mehr als 460 Menschen an der neuartigen Lungenkrankheit gestorben. Nicht nur Italien selbst, auch andere Länder reagierten mit verschärften Reise-Bestimmungen auf der erhöhte Gefährdungslage durch das Virus.

Dies führte dazu, dass das MotoGP-Rennen beim Saisonauftakt in Katar abgesagt werden musste. Die dortige Regierung hatte eine sofortige 14-tägige Quarantäne für alle Beteiligten verhängt, die aus Italien anreisen oder in den letzten zwei Wochen im Land waren. Und das hätte einen großen Teil des Fahrerlagers betroffen.

Der Große Preis von Thailand, der als zweite Saison-Station vorgesehen war, findet ebenfalls nicht statt. Ursprünglich am 22. März geplant, wurde er inzwischen auf 4. Oktober verschoben, da im Land ein Verbot für große öffentliche Versammlungen gilt. Dafür rückte der ursprünglich für den 4. Oktober vorgesehene Aragon-Grand-Prix um eine Woche vor.

Im neuen Kalender für 2020, den der MotoGP-Organisator Dorna Sports am vergangenen Donnerstag veröffentlichte, ist - noch - Austin am 5. April als Saison-Auftakt der Königsklasse markiert. Allerdings wackelt aktuell auch dieser Termin, weil die Verantwortlichen der texanischen Metropole jüngst den lokalen Ausnahmezustand wegen des Corona-Virus ausriefen.

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