Konrad Laimer: “Wäre bereit gewesen, den Schritt zu machen”

27. Sept.

Foto: ServusTV / Neumayr / Leo

Bei Sport & Talk spricht Konrad Laimer über den geplatzten Bayern-Deal, die aktuelle Leipzig-Krise, das Nationalteam und sein Comeback.

Der verletzte Leipzig-Legionär Konrad Laimer gesteht, dass er im Sommer gerne zu den Bayern gewechselt wäre. Er trauert dem Transfer aber nicht nach. Und Federer-Intimus Marco Chiudinelli gibt Einblicke, wie der zurückgetretene Tennisstar privat tickt. Das waren die wichtigsten Aussagen der aktuellen Sendung von „Sport & Talk aus dem Hangar-7“:

FUSSBALL: KOnrad laimer exklusiv

„Es dauert mindestens acht bis zehn Wochen. In der Hinrunde wird es schwer, noch einmal am Platz zu stehen. Deshalb ist es wichtig, dass ich mir die Zeit gebe, um alles ausheilen zu lassen und eine gute Reha zu machen, damit ich im Jänner wieder voll angreifen kann.“
Konrad Laimer schreibt nach der Sprunggelenks-OP ein Comeback 2022 ab.

„Ich finde es schade, dass wir uns für die Leistungen so wenig belohnt haben. Es war eine sehr hochwertige Gruppe. Und wir haben über so viele Minuten gezeigt, welche Qualität wir in der Mannschaft haben. Am Ende zählen im Fußball aber drei Punkte. Nur gut spielen und verlieren macht auch keinen Spaß.“
Konrad Laimer resümiert Österreichs Nations-League-Saison.

„Wenn dich dein Trainer öffentlich so lobt, ist es schön, dass deine harte Arbeit gewürdigt wird. Aber ich kann mir davon nichts kaufen. Fußball ist so schnelllebig, ich muss mich in jedem Spiel aufs Neue beweisen. Was vor ein paar Monaten war, interessiert heute keinen mehr.“
Konrad Laimer nimmt die lobende Worte von Ralf Rangnick als Ansporn.

„Wir haben mit dem Trainer eine super Rückrunde gespielt und beim Saisonstart auch nichts neu erfunden. Aber ein paar Sachen haben nicht mehr funktioniert. Der Erste, der entlassen wird, ist dann nunmal der Trainer. Jetzt müssen wir einfach wieder in unsere Spur finden und konstant unsere Leistungen bringen.“
Konrad Laimer über die aktuelle Leipzig-Krise.

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Konrad Laimer: "Es war sehr nahe, aber ..."

„Ich wäre bereit gewesen, im Sommer den Schritt zu machen. Es war sehr nahe, aber das Go von Leipzig ist nicht gekommen. Auf der einen Seite ist es schön, weil ich ein wichtiger Spieler bin. Auf der anderen Seite auch schwierig, weil man viel nachdenkt. Aber ich habe mich damit abgefunden. Es geht einfach weiter.“
Konrad Laimer hat den geplatzten Bayern-Deal abgehakt.

„Einer der besten Vereine auf der Welt klopft auch nicht jeden Sommer an. Man kann es aber eh nicht ändern. Ich konzentriere mich lieber aufs Hier und Jetzt. Wenn man sich zu viele Gedanken macht, verliert man das Wichtigste aus den Augen.“
Konrad Laimer ist sich bewusst, dass derartige Gelegenheiten nicht alltäglich sind.

„Wenn du mit solchen Vereinen in Verbindung gebracht wirst, kommt ein gewisser Stolz auf. Ich bin aber eher der Typ, der mit den Leuten redet und ein Gefühl braucht, dass alles zusammenpasst.“
Konrad Laimer soll u.a. von Liverpool umworben worden sein.

„Vom Typ her und wie er das Spiel interpretiert, kann ein Konrad Laimer in jeder Liga der Welt spielen.“
Markus Babbel ist von den Qualitäten von Konrad Laimer begeistert.

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TENNIS: Das vermächtnis von Roger federer

„Man kann diskutieren, ob jemand mehr gewonnen hat. Vielleicht. Woran man das festmacht, weiß ich nicht. Aber er ist definitiv die größte Persönlichkeit und der beste Botschafter für unseren Sport.“
Alexander Antonitsch über das Vermächtnis von Roger Federer.

„Andre Agassi war in der Garderobe für jemanden wie mich sehr unnahbar. Mit Roger und Rafa habe ich das anders miterlebt. Sie sind immer bereit für einen Small-Talk, egal mit welchem Spieler – ein Qualifikant oder ein Top-100-Spieler. Roger hat das Menschliche hineingebracht und Nadal es dann mitgetragen. Es war wunderschön zu sehen, dass eine Freundschaft herrschen kann in der ganzen Rivalität, die die zwei hatten.“
Marco Chiudinelli über die Bodenständigkeit von Roger Federer.

„Er war immer für einen Spaß zu haben, aber auch sehr ehrgeizig und ready für eine Challenge. Er liebte auch im Training den Wettkampf. Wenn er verloren hat, wollte er eine Revanche. Aber wenn er gewonnen hat, gab er auch eine Revanche.“
Marco Chiudinelli erzählt, wie Roger Federer in der Jugend war.

„Er hat immer am Spiel getüftelt, die Trainer gewechselt und alles aufgesaugt. Er ist auch gerne mit vielen Leuten zusammengesessen, hat über Tennis philosophiert und jeden gefragt: Was soll ich da machen? Was denkst du?“
Stefan Koubek über Roger Federers Gabe, verschiedene Inputs aufzunehmen.

„Die Schweizer sind super stolz, dass sie Roger haben und sind auch mega happy, wenn sie einmal ein Foto mit ihm machen dürfen oder eine Unterschrift bekommen. Wir sind trotzdem zurückhaltend und wollen ihn nicht nerven. Deshalb kann er sich in der Schweiz auch ziemlich frei bewegen.“
Marco Chiudinelli über die vermeintlich fehlende Federer-Euphorie in der Heimat.

„Ich glaube, dass er hier und da kommentiert und dass es ihm auch Spaß machen würde. Ob ihm Coachen Spaß machen würde, bin ich mir nicht sicher. Da müsste er den Richtigen finden.“
Alexander Antonitsch geht nicht davon aus, dass Federer ins Trainer-Business einsteigt.

„Er liebt das Tennis zu sehr, um überall den Stecker zu ziehen.“
Marco Chiudinelli ist sich sicher, dass Roger Federer dem Sport erhalten bleibt.

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