Sport und Talk aus dem Hangar-7

Krankl: „Alaba soll dort spielen, wo er bei Real spielt”

5. Apr.

Foto: (C) ServusTV/Leo Neumayr

Wer ist der ideale Kandidat als ÖFB-Teamchef? Eine undurchschaubare MotoGP, wo beinahe jeder gewinnen kann? Das waren die Themen bei Sport & Talk.

Der Goleador, der sich in der Teamchef-Frage für Peter Stöger oder Andreas Herzog ausspricht, empfiehlt einen zu den Spielertypen passenden Spielstil. Und Alex Hofmann glaubt nach den verrückten ersten drei MotoGP-Rennen, dass fast jeder im Starterfeld gewinnen kann. Das waren die Highlights von „Sport und Talk aus dem Hangar-7“:

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„Wenn man über die letzten Wochen und Monate so viel Kritik bekommt, muss man irgendwann Dampf ablassen. Insofern ist es verständlich.“
Florian Klein nimmt die Angriffe von Franco Foda nicht persönlich.

„Als Nationaltrainer musst du wissen, dass du neun Millionen Teamchefs hast. Jeder weiß es besser. Damit musst du als Trainer umgehen können.“
Markus Babbel fordert vom neuen Teamchef ein dickes Fell.

„Ich wäre für Andreas Herzog oder Peter Stöger. Andreas Herzog ist bei der Admira, Peter Stöger ist frei.“
Hans Krankl spricht sich für die Austria-Ikone aus.

„Ich glaube schon, dass es eine große Ehre ist und es weniger um das Finanzielle geht, sondern eher ums Renommee. Deshalb bin ich ein Fan davon, im eigenen Lager zu schauen.“
Markus Babbel plädiert für einen Österreicher am Teamchef-Posten.

„Eine sehr wichtige Rolle des Teamchefs ist es, zu verstehen, dass du ein Botschafter für das ganze Land bist. Du brauchst jemanden mit Charisma, der nach vorne geht. Das wird oft unterschätzt.“
Jan Åge Fjørtoft erstellt ein Anforderungsprofil für den neuen Teamchef.

„Beide Trainer hätten das Standing in Österreich. Andi Herzog und Peter Stöger sind Persönlichkeiten, die von Beginn an bei den Fans einen Bonus hätten. Und sie sind beide mit Leidenschaft dabei.“
Florian Klein rechnet mit dem Zuschlag für einen der beiden Topkandidaten.

„Wir haben sieben oder acht Länderspiele pro Saison, 14 Trainingseinheiten. So viel Einfluss hast du nicht. Du musst die Eigenschaft haben, ein Team zu formen und mit Stolz bei der österreichische Nationalmannschaft sein.“
Jan Åge Fjørtoft glaubt, dass vor allem psychologische Fähigkeiten gefragt sind.

„Du kannst im Training nicht viel machen, weil du vor den Länderspielen nur drei Tage hast. Die meisten Spieler haben am Tag davor noch gespielt und können nur regenerieren. Du hast beim ersten Training nie alle Spieler dabei. Und das zweite ist schon das Abschlusstraining.“
Hans Krankl über die eingeschränkten Möglichkeiten eines Nationaltrainers.

„Die Frage ist, was ich daraus mache. Arnautović ist zum Beispiel ein sehr guter Spieler, aber du kannst mit ihm kein Red-Bull-System spielen. Der kann das nicht, der will das nicht, der spielt da nicht. Ich muss mich nach den Spielern richten, die ich habe.“
Hans Krankl hält nichts von der Debatte um die Wiener und Red-Bull-Schule.

„Viele Spieler haben Red-Bull-Vergangenheit, sind jetzt aber bei anderen Vereinen. Du kannst diesen Stil ja auch nicht kopieren. Es ist ja nicht so leicht, das einer Mannschaft beizubringen. Ein bisschen Pressing kann man aber schon machen. “
Florian Klein glaubt nicht, dass Block-Bildungen in Österreich funktionieren.

„Der Alaba soll dort spielen, wo er bei Real Madrid spielt. Wenn dort der Hinteregger steht, soll er linker Verteidiger spielen. Die letzten Teamtrainer haben sich alle nach dem Alaba gerichtet, ihn aber nicht auf seiner Position im Verein aufgestellt.“
Hans Krankl würde die Spieler im Nationalteam auf ihren Klubpositionen einsetzen.

„In großen Ländern wie England hast du vielleicht 30, 40 Teamkandidaten. Aber in kleinen Ländern musst du mit den Spielern arbeiten, die du hast. Du kannst ja nicht im Transferfenster einkaufen.“
Jan Åge Fjørtoft über das Problem der kurzen Bank bei kleinen Nationen.

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„Realistisch gesehen können 50 Prozent des Feldes auf jeden Fall gewinnen. Mit Aprilia kam sogar ein neuer Hersteller hinzu. Die anderen sind auch so gut aufgestellt, dass ich es nicht ausschließen will, wenn der perfekte Tag kommt oder gerade der Regengott in der Nähe ist.“
Alex Hofmann glaubt, dass praktisch jeder MotoGP-Fahrer siegfähig ist.

„Er ist zu einem Zeitpunkt auf die Aprilia gestiegen, als keiner das Bike haben wollte. Er hat die komplette Entwicklung mitgemacht und so lange an sich geglaubt, aber davor noch nie einen Grand Prix gewonnen. Dementsprechend kitschig war dann auch die Story.“
Alex Hofmann über Aleix Espargarós Premierensieg in Argentinien beim 284. Versuch.

„Wir sind an der kritischen Grenze. Die Formel 1 hat es kapiert und richtig gemacht. Du kannst dich da über mehr Fights und Überholmanöver freuen. Die Fahrer haben es in den letzten Jahren schon angebracht, dass Überholen immer schwieriger wird.“
Alex Hofmann ist der Meinung, dass die MotoGP zu technisch wird.

„In Indonesien fehlte mir die Vernunft im Team. Sie haben gewusst, das Bike liegt nicht. An so einem Wochenende muss ich sagen, okay, ich nehme einen 5. Platz mit. Marc kennt aber nur den Superman in sich.“
Alex Hofmann fordert bei Honda eine bremsende Stimme für Marc Márquez.

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