MotoGP World Championship

KTM kratzt mit Oliveira und Petrucci am Q2: Top 10 um 0,030 Sekunden verpasst

3. Apr. 2021

Foto: (C) Motorsport Images

Beim FP2 zum Grand Prix von Doha verhinderte die Winzigkeit von 0,030 Sekunden, dass KTM den Sprung in die Top 10 schaffte.

Miguel Oliveira landete auf dem undankbaren elften Platz. Ebenfalls schnell war KTM-Markenkollege Danilo Petrucci, der als Zwölfter nur um 0,055 Sekunden an einer Top-10-Platzierung scheiterte.

Somit müssen die vier KTM-Piloten am Samstag im Q1 antreten, sofern es wie erwartet keine Verbesserungen im FP3 am Nachmittag gibt. Doch im Vergleich zum vergangenen Wochenende funktionierte die RC16 deutlich besser.

"Dieser Freitag war besser als der vor einer Woche", bestätigt KTM-Werkspilot Miguel Oliveira. "Doch gleichzeitig bin ich auch ziemlich frustriert, weil ich es nicht direkt in die Top 10 schaffte. Wir hatten die Chance."

"Wir können uns auf morgen freuen und werden im FP4 ein paar Dinge probieren, um etwas mehr aus dem Motorrad herauszuholen", bemerkt Oliveira. "Es ist motivierend und gleichzeitig enttäuschend, wenn man so nah an die Top 10 herankommt. Man ist so nah dran, doch es ist egal, ob man Elfter oder 17. ist. Es weist uns aber einen guten Weg für Samstag. Hoffentlich schaffen wir es mit einer guten Runde ins Q2."

Danilo Petrucci scheitert um 0,055 Sekunden an den Top 10

"Ich bin happy, aber nicht zufrieden", kommentiert Tech-3-Pilot Danilo Petrucci. "Wir erkunden das Motorrad und es funktioniert. Leider hatten wir zu Beginn der Session ein kleines Problem und verloren etwas Zeit. Ich konnte mich nicht richtig an das zweite Motorrad gewöhnen."

"Wenn man die Top 10 um eine halbe Zehntelsekunde verpasst, dann ist das wie ein Schlag mit einem Hammer im unteren Teil des Körpers", beschreibt Petrucci. "Wir konnten die Rundenzeiten und die Konstanz aber verbessern. Heute waren wir von Beginn an schnell, auch im FP1. So müssen wir weitermachen."

Petrucci freut sich, dass er seine KTM immer besser an seine Bedürfnisse anpassen kann. "Seit dem ersten Test habe ich nie das gleiche Motorrad verwendet. Ich probierte immer etwas Neues. Es ist auch für KTM neu, denn sie hatten nie einen Fahrer wie mich, bezogen auf das Gewicht und nicht auf einen bestimmten Fahrstil", schildert der Italiener.

Brad Binder erkennt Fortschritte zum ersten Katar-Wochenende

KTM-Werkspilot Brad Binder kam am Freitag nicht über die 17. Position hinaus. Auf Teamkollege Oliveira verlor Binder etwa drei Zehntelsekunden. Unterm Strich war der Südafrikaner aber mit der Entwicklung zufrieden.

"Es war besser", vergleicht er den Freitag mit dem vor einer Woche. "Ich spürte Fortschritte beim Bremsen und am Kurveneingang. Das Motorrad lenkt besser ein. Es war der erste Tag, an dem ich das Gefühl hatte, dass wir Probleme beheben konnten."

Dabei waren die Bedingungen nicht perfekt. "Ich spürte, dass die Traktion geringer ist. Abgesehen davon waren die Bedingungen nicht schlecht, finde ich. Am Kurveneingang fand ich es deutlich besser, was aber auch an den Verbesserungen an unserem Motorrad liegen könnte", so Binder.

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