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Dakar-Start fix: KTM schickt Petrucci in die Wüste

10. Nov.
Noch-MotoGP-Pilot Danilo Petrucci mit seiner KTM 450 Rally.

Foto: KTM

Danilo Petrucci tauscht seine KTM RC16 gegen eine KTM 450 Rally ein - mit dem Start bei der legendären Rallye Dakar erfüllt sich "Petrux" einen Kindheitstraum.

Jetzt ist es offiziell: Danilo Petrucci geht bei der Rallye Dakar 2022 an den Start. Das bestätigte KTM jetzt vor dem MotoGP-Saisonfinale in Valencia (LIVE bei ServusTV, im Stream & in allen Apps). Damit wird "Petrux" am kommenden Wochenende zum vorerst letzten Mal an einem Grand Prix teilnehmen. Danach will er sich dann voll und ganz auf die für ihn komplett neue Herausforderung konzentrieren.

"Mit meinem Dakar-Start geht für mich ein Traum in Erfüllung. Schon seit meiner Kindheit, als ich mir Videos der Rallye aus den 80er- und 90er-Jahren ansah, wollte ich immer daran teilnehmen", freut sich Petrucci im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Kind. "Dank KTM wird dieser Traum jetzt Wirklichkeit."

"Zuerst möchte ich mich bei KTM für diese großartige Gelegenheit bedanken. Ich denke, ich werde der einzige Fahrer sein, der innerhalb von etwas mehr als einem Monat in der MotoGP und dann bei der Dakar antritt. Also gehe ich voller Stolz dorthin", erklärt der zweifache MotoGP-Laufsieger.

Was sich Petrucci für sein Dakar-Debüt vornimmt

"Mein Hauptziel ist es, das Rennen zu beenden und es zu genießen", so Petrucci. "Der erste Ansatz war ein Roadbook-Training mit Jordi (Viladoms). Er ist das Rennen schon oft gefahren, stand sogar auf dem Podium. Also hat er mir sehr geholfen, diese spezielle Kunst zu lernen."

"Meine ersten Erfahrungen mit der KTM 450 Rally habe ich kürzlich bei einem ersten Test in den Dünen von Dubai gemacht. Dort war ich mit den Dakar-Champions von KTM unterwegs war und konnte viel von ihnen lernen. Es war toll, sie fahren zu sehen, und sie waren super nett und hilfsbereit zu mir", berichtet Petrucci.

Viel Zeit für ein gezieltes Trainings-Programm hat der KTM-Pilot allerdings nicht. Der Startschuss zur Dakar fällt am 1. Januar, anschließend stehen etwa 8.000 Kilometer bevor. "Ich hoffe, dass das Training im nächsten Monat ausreichen wird. Es wird sicher ein hartes Rennen, aber ich freue mich darauf", kommentiert Petrucci.

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KTM steht voll hinter dem Rallye-Rookie

KTM-Motorsportdirektor Pit Beirer traut Danilo Petrucci auch auf unbefestigtem Boden einiges zu. "Danilo ist aufgrund seines Talents und seines Charakters einer der wenigen Elite-Fahrer, von denen wir glauben, dass sie diesen radikalen Wechsel vom Asphalt zu den Dünen schaffen können."

"Es ist eine großartige Geschichte für einen großartigen Mann", fährt Beirer fort. "Wir möchten ihm für seine Professionalität und all seine Bemühungen als Teil des Tech3-Teams in unserem MotoGP-Projekt danken. Und jetzt ist es Zeit für eine andere 'Welt'."

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