Lewandowski und der Ballon d’Or: “Er muss das Ding holen – fertig!”

29. Nov.

Foto: GEPA Pictures / Witters / Leonie Horky

Erfüllt sich der Traum des Bayern-Stars? Robert Lewandowski will seine unglaubliche Rekord-Saison mit 41 Toren mit dem traditionsreichen Ballon d'Or krönen.

Selbst für den "Kaiser" gibt es derzeit keinen besseren Fußballer. "Robert Lewandowski muss den Ballon d'Or gewinnen, weil er von allen der Konstanteste im Weltfußball war", sagte Franz Beckenbauer der "Bild". Für den FC Bayern kommt deshalb auch nur einer in Frage, der am Montagabend in Paris den traditionsreichen Ballon d'Or in Empfang nimmt: Robert Lewandowski!

"Lewy muss das Ding holen - fertig!", erklärte Teamkollege Thomas Müller vor der Verleihung durch die französische Fachzeitung "France Football" mit Nachdruck (die glamouröse Gala LIVE auf servustv.com/sport & in allen Apps). Und auch Vorstandschef Oliver Kahn verkündete: Wenn Weltfußballer Lewandowski diesen ehrwürdigen Preis nicht erhalten würde, wäre er "zutiefst enttäuscht".

"Keiner verdient es mehr als Robert"

Zuvor hatte er Lewandowski einmal mehr in allerhöchsten Tönen gelobt, von "Superlativen" und von einem "Rekord für die Ewigkeit" geschwärmt. Lewandowski sei schlicht "der beste Stürmer der Welt". "Ich betone nochmal, dass es kein Spieler mehr verdient als Robert. Das steht außer Frage", assistierte Trainer Julian Nagelsmann nach dem 1:0 gegen Bielefeld.

Die begehrte Trophäe ging seit 2008 allerdings bis auf eine Ausnahme immer an Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi - 2018 gewann Luka Modric. Im letzten Jahr wurde der Ballon d'Or wegen der Corona-Pandemie nicht verliehen. Für Lewandowski spricht, dass er in der vergangenen Saison den "ewigen" Bundesliga-Rekord von Gerd Müller übertroffen hat und sagenhafte 41 Saisontore erzielte.

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Bayern-Bosse erweisen Leandowski die Ehre

Zudem nannte Nagelsmann die "unfassbare Haltung" des 33-Jährigen zu seinem Beruf. "Er haut sich immer rein. Wenn er sich zurücklehnt, kommt er wieder hoch und macht einen Sit-up." Der Coach wird Lewandowski vor Ort die Daumen drücken. Und auch Kahn, Sportchef Hasan Salihamidzic und Präsident Hainer haben sich in Paris angekündigt, um ihre Hochachtung auszudrücken.

"Er hat's absolut verdient", sagte Müller, "da brauchen wir nicht zu diskutieren. Wenn ich sehe, was er nicht nur uns gibt, sondern auch mit der polnischen Nationalmannschaft macht - das ist deutlich schwieriger als in einem richtigen Top-Team."

Das unterstrich auch der frühere Bundesliga-Profi Artur Wichniarek bei Sky. Der Ballon d'Or wäre "die Krönung seiner sehr starken Leistung", sagte er. Und fügte mit einem Schmunzeln an: "Dann muss er uns noch in Katar zum Weltmeister machen - und dann kann er aufhören." (SID/red.)

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