Lucas Auer: „Die DTM erlebt einen irrsinnigen Hype”

20. Sept.
Die DTM gastiert am Red Bull ring. Lucas Auer und Thomas Preining fiebern bei „Sport & Talk" dem Heimrennen entgegen.

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick erklärt, dass er einen klaren Plan für die Nations-League-Partie in Frankreich hat. Lucas Auer und Thomas Preining blicken gespannt auf das DTM-Wochenende am Red Bull Ring. Und Mirjam Puchner und Stefan Brennsteiner sind froh, bis zum Saisonstart noch ein paar Wochen Vorbereitungszeit zu haben. Das waren die wichtigsten Aussagen von „Sport und Talk aus dem Hangar-7“:

Motorsport

„Daheim ist der Wille immer ein bisschen größer. Risikobereitschaft haben wir in Spa schon gezeigt. Dieses Wochenende ist wieder all-in.“
Thomas Preining geht höchst motiviert in die Spielberg-Rennen.

„Wir waren im GT-Sport schon immer gut aufgestellt. Die DTM erlebt einen irrsinnig Hype. Jetzt wollen immer mehr Österreicher in die DTM – zu Recht.“
Lucas Auer über die vielen rot-weiß-roten Piloten in der DTM.

„Wir hatten einen katastrophalen Start in die Saison, mit null Punkten in den ersten vier Rennen. Dass wir uns mit einem Machtwort zurückgemeldet haben, ist richtig geil. Egal wo Porsche am Start ist: Porsche gewinnt. Dementsprechend war es wichtig, in der DTM den ersten Erfolg zu feiern.“
Thomas Preining über seinen ersten DTM-Laufsieg am Norisring.

„Der Red Bull Ring eignet sich perfekt für die DTM. Da ist alles drinnen, was du brauchst. Du hast schnelle Kurven drinnen, du hast langsame Kurven drinnen, du kannst Windschatten fahren. Und du hast auch die Möglichkeit zu kämpfen, weil du Auslaufzonen hast.“
Hans-Joachim Stuck hält den Spielberg für eine ideale Tourenwagen-Strecke.

„Er hat es selbst in der Hand. BMW ist am Red Bull Ring stark. Aber zuerst muss er ins Ziel kommen. Und dieses Jahr ist alles so hart umkämpft, ein Fehler ist schnell passiert. Der Druck ist bei ihm.“
Lucas Auer über den direkt vor ihm klassierten DTM-Leader Sheldon van der Linde.

„Solange meine Karriere nicht beendet ist, wird der Traum nicht sterben. Grundsätzlich bin ich aber extrem happy, in der DTM zu sein. Sie ist meiner Meinung nach die geilste Serie und außerhalb der Formel 1 in Europa sicher die beste, die du auf vier Rädern erreichen kannst.“
Thomas Preining denkt nicht permanent über ein Formel 1-Engagement nach.

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Ski Alpin

„Ich könnte gar nicht sagen, was mir fehlt. Man braucht einfach ein paar Tage. Der Nordamerika-Block war für uns immer eine Basis. Und natürlich ist Zermatt heuer sehr früh für uns. Aber man muss sich einfach darauf einstellen.“
Mirjam Puchner braucht noch Zeit, um in den Wettkampfmodus zu kommen.

„Er fährt eine sehr steile Linie und eine extrem hohe Position im Schwung. Aber kopieren kann man auf dem Niveau nicht mehr. Man muss lernen, mit den eigenen körperlichen Fähigkeiten umzugehen.“
Stefan Brennsteiner will sich von Marco Odermatt nur bedingt etwas abschauen.

„Wir blicken schon gespannt hin. Das Team ist riesig, sie haben extreme Experten dabei. Wenn es jemand schafft, es im ersten Jahr auf Weltklasse zu bringen, sind es sie.“
Stefan Brennsteiner blickt gespannt auf die mit Van Deer fahrenden Athleten.

„Ich bin der Typ, der nicht sehr ergebnisorientiert arbeitet. Mir ist wichtig, mich skifahrerisch weiterzuentwickeln. Ich habe letztes Jahr gezeigt, dass ich vorne mitfahren kann und in die richtige Richtung gearbeitet. Ich will konstant meine Leistungen bringen.“
Mirjam Puchner macht ihre Leistungen nicht allein an Resultaten fest.

„Wenn man im August schon rennfährt, ist man vielleicht schnell. Aber im Oktober bekommt man schon eine auf dem Deckel.“
Stefan Brennsteiner legt derzeit den Fokus mehr auf Entwicklung als auf Speed.

Fussball

„Man konnte die Handschrift erkennen, mit welcher Energie sie dahinter waren. Sie hatten einen klaren Plan. Ich hoffe, dass es noch einmal eine Steigerung gibt.“
Zlatko Junuzović über den ersten Länderspielblock unter Ralf Rangnick.

„Mit Frankreich, Kroatien und auch Italien haben wir noch drei Gegner, die über uns zu stellen sind. Gerade da kann man sehen, wie das System von Ralf Rangnick wirkt.“
Florian Klein über Österreichs Länderspiel-Herbst.

„Der Unterschied ist, dass wir die Gruppe kennen und schon ein paar Einheiten hinter uns haben. Diesmal sind es auch nur zwei Spiele. Beim letzten Mal hatten wir nicht so viel Trainingszeit. Wir bauen darauf auf, was wir im letzten Lehrgang gemacht haben, um die Art, wie wir spielen wollen, weiter zu verbessern.“
Ralf Rangnick will mit dem ÖFB-Team den nächsten Schritt setzen.

„Frankreich ist mit Spanien die Nation mit der größten Dichte an Topspielern. Ich glaube nicht, dass es uns in irgendeiner Form einen Vorteil bringt. Was anderes wäre es vielleicht, wenn Mbappé nicht spielen könnte. Bei uns fallen mit Laimer und Kalajdžić auch zwei wichtige Spieler aus.“
Ralf Rangnick erkennt keinen Vorteil im Ausfall zahlreicher Frankreich-Stars.

„Wir haben gesehen, was möglich ist, wenn man sie nicht spielen lässt. Es wird wichtig sein, dass wir ihnen immer wieder Probleme bereiten und sie unter Druck setzen. Das ist sicher auch im Rückspiel vor vielleicht ausverkauftem Haus zu schaffen.“
Ralf Rangnick ist von einer Chance in Frankreich fest überzeugt.

„Man braucht diese Gier. Er redet klar, er hat einen Plan. Diesen Weg müssen wir gehen, die Jungs haben die Qualität. Aber sie müssen auch davon überzeugt sein. Das wird von Lehrgang zu Lehrgang immer besser werden.“
Zlatko Junuzović über die Einstellung von Ralf Rangnick.

„Ralf Rangnick war nicht nur Trainer, sondern auch Sportdirektor. Er weiß, wie man ein Team zusammenstellt und was wichtig ist, wenn man nicht viel Zeit hat. Ich glaube, dass er der absolut richtige Mann ist.“
Florian Klein über die Vorteile der mehrfachen Perspektiven von Ralf Rangnick.

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