Marquez mit Kampfansage: “Sehe mich als WM-Anwärter”

25. Feb.

Foto: Motorsport Images

Ex-Weltmeister Marc Marquez will nach zwei Jahren voller Rückschläge wieder um den Titel kämpfen, auch wenn der einstige MotoGP-Dominator immer noch nicht ganz fit ist.

In wenigen Tagen startet mit dem Katar-Grand-Prix in Doha (LIVE bei ServusTV, im Stream & in allen Apps) die mit Spannung erwartete neue MotoGP-Saison. Titelverteidiger Fabio Quartararo (Yamaha), Vize-Champion Francesco "Pecco" Bagnaia (Ducati) sowie Ex-Weltmeister Joan Mir (Suzuki) gelten im WM-Jahr 2022 als Favoriten. Aber auch Marc Marquez (Honda) will bei der Titel-Vergabe endlich wieder ein Wörtchen mitsprechen.

"Ich bin nicht der Top-Favorit, wenn man sich anschaut, von wo ich komme. Das wäre nicht realistisch. Aber ich sehe mich schon als einen der Anwärter", gibt sich Marquez auf Nachfrage von 'motorsport.com' selbstbewusst. Und stellt fest: "Heutzutage ist es schwierig, in der MotoGP einen Favoriten auszumachen."

Marquez blickt auf zwei Seuchen-Jahre zurück

"Hinter mir liegen zwei sehr schwierige Jahre. Ich habe die schönsten und die schlimmsten Seiten des Sports erlebt. Man denkt, man hat es überstanden, und dann kommt plötzlich die nächste Verletzung daher", blickt er auf 2020 und 2021 zurück. In dieser Zeit warfen ihn erst eine komplizierte Arm- und später eine Augenverletzung weit zurück.

Doch all diese gesundheitlichen Probleme scheinen inzwischen überstanden. Bei den Vorsaison-Tests in Sepang und Mandalika hinterließ der Honda-Werkspilot einen starken Eindruck. "Im Moment bin ich in einer ganz guten Verfassung. Ich kann aber nicht behaupten, dass es mir richtig gut geht. Ich weiß nicht, ob ich bei 100 Prozent bin. Dafür weiß ich, dass man nicht bei 100 Prozent sein muss, um um die WM zu kämpfen", erklärt Marquez.

"Bei den Tests lief es richtig gut für mich, und ich komme gut vorbereitet nach Katar. Dieses Gefühl hatte ich die letzten beiden Jahre nicht. Mein Ziel ist es, möglichst gut in die Saison zu starten und es ruhig angehen zu lassen. Ich weiß, dass ich mich Rennen für Rennen verbessern werde, ich muss einfach geduldig sein", blickt der Ex-Weltmeiter optimistisch nach vorne.

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