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Marc Marquez pessimistisch: “Sachsenring-Siegserie geht zu Ende”

20. Juni
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Mit Startplatz fünf zeigte Marc Marquez auf dem Sachsenring sein bestes Qualifying seit seinem Comeback.

"Es war das beste Qualifying, aber das bedeutet mir nicht viel", winkt der Spanier ab. "An diesem Wochenende sind alle Honda näher dran. Das liegt aber mehr am Layout der Strecke."

Seit 2010 hatte der achtmalige Motorrad-Weltmeister immer die Poleposition auf dem Sachsenring erobert. Zunächst in der 125er-Klasse, dann zweimal in der Moto2 und seit 2013 ununterbrochen in der MotoGP. Diese Serie ist nun zu Ende gegangen.

"Ich fühle mich nicht schlecht, dass ich nicht die Pole geholt habe, weil ich das nie angestrebt habe", sagt Marquez "Davor waren es zwei Strecken, wo ich es kaum ins Q2 geschafft habe. Das Ziel lautet, näher an der Spitze dran zu sein. Das haben wir geschafft."

"Meine Pole-Serie ist zu Ende und morgen wird meine Siegesserie zu Ende gehen", ist er überzeugt. Seit 2010 ist er auf dem Sachsenring ungeschlagen. "Wir sind nicht hier, um zu gewinnen. Wir wollen etwas weiter vorne sein. Das ist unser Ziel."

"Wir brauchen gar nicht an den Sieg denken. Ein Ergebnis in den Top 5 könnte klappen. Das Podium ist nicht komplett außer Reichweite, aber dafür müsste es ein perfektes Rennen werden. Unsere Situation ist ähnlich wie sonst auch."

Denn abgesehen von anders geformten Winglets hat sich die Honda RC213V nicht verändert. Das Layout des Sachsenrings kommt dem Motorrad entgegen. Die Fahrer müssen aber viel riskieren, wie Stürze von Pol Espargaro, Takaaki Nakagami und Alex Marquez gezeigt haben.

"Wir müssen in Bereichen attackieren, wo wir viel riskieren müssen", sagt Marquez über die Stürze seiner Kollegen. "Für die Renndistanz kann das ein Problem sein. Wir müssen im Rennen clever sein und die Situationen gut managen. Ich darf es nicht übertreiben."

"Körperlich fühle ich mich nicht schlecht. Die Einschränkungen sind hier geringer als auf anderen Strecken. Das ist für die Renndistanz sehr wichtig. Man macht hier viel Druck mit dem linken Arm. Und mein linker Arm ist perfekt."

Zu den Favoriten zählt sich Marquez ganz klar nicht: "Zarco, Quartararo und Oliveira haben eine sehr gute Pace. Wir sind näher als auf einer anderen Strecke, aber ich glaube, wir sind nicht nahe genug, um mit ihnen kämpfen zu können."

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