MotoGP World Championship

Moto2-Rennen Katar: Celestino Vietti feiert überlegenen Start-Ziel-Sieg

6. März
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Celestino Vietti lässt das VR46-Team der Moto2 zum Saisonstart jubeln:

Der Kalex-Pilot feierte beim Grand Prix von Katar einen souveränen Start-Ziel-Sieg und verwies seine Markenkollegen Aron Canet und Sam Lowes auf die Plätze. Der einzige Deutsche im Feld, Marcel Schröttter, wurde Zehnter.

Die Startaufstellung für den Saisonauftakt in Losail sah Vietti zum ersten Mal auf der Poleposition. Er teilte sich Reihe eins mit dem Marc-VDS-Duo Tony Arbolino und Lowes. Filip Salac, Ai Ogura und Augusto Fernandez standen in Reihe zwei. Schrötter ging von Startplatz 13 ins Rennen, das über 20 Runden ging.

Am Start münzte Vietti seine Pole in eine frühe Führung um und behauptete sich vor Arbolino. Dahinter machten Canet, Ogura und Fernandez im Verlauf der ersten Runde Plätze gut, Lowes fiel zurück. Auch Jake Dixon und Pedro Acosta büßten nach einem Kontakt Positionen ein. Schrötter verharrte zunächst auf Platz 13.

Vietti von Anfang an das Maß der Dinge

Das Feld zog sich nur langsam auseinander. Vietti konnte sich auf den ersten Kilometer aber schon einen kleinen Vorsprung herausfahren. In Runde drei kam es unter den Verfolgern zum ersten Sturz: Salac flog ausgangs von Kurve 5 per Highsider ab.

Die Reihenfolge nach fünf Runden: Vietti, Canet, Arbolino, Fernandez, Ogura und Lowes. Cameron Beaubier hatte den Anschluss mit fast zwei Sekunden Rückstand auf Lowes bereits verloren. Schrötter war als Zehnter in die Top 10 vorgedrungen.

Vietti konnte sich von den Verfolgern weiter frei fahren. Im sechsten Umlauf markierte er mit 1:59.053 Minuten eine neue schnellste Rennrunde. Canet musste abreißen lassen und lag bereits anderthalb Sekunden zurück, hatte seinerseits aber Ogura abgehängt, der mit Arbolino und Fernandez kämpfte.

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Harter Kampf um den letzten Podestplatz

Kurz darauf verbremste sich Arbolino jedoch in Kurve 6 und fiel hinter Teamkollege Lowes auf Platz sechs zurück. Es riss sofort eine Lücke von einer Sekunde. Vorne bestimmte immer noch Vietti die Pace. Zwar ließ Canet nicht locker. Näher als anderthalb Sekunden kam er aber nicht an den Führenden heran.

Am spannendsten war der Kampf um den letzten Podestplatz, der mit Anbruch der letzten acht Runden noch einmal an Fahrt gewann. Zum ersten Mal übernahm Lowes die Führung der Gruppe, doch Fernandez, Ogura und auch Arbolino blieben dran.

Fünf Runden vor Schluss schien Vietti der Sieg nicht mehr zu nehmen. Er kontrollierte das Rennen mit nunmehr drei Sekunden Vorsprung auf Canet, der wiederum mehr als fünf Sekunden vor Ogura lag. Der Japaner hatte Lowes wieder überholt, doch damit war der Kampf um Platz drei noch längst nicht beendet.

Lowes profitiert von später Kollision

Fernandez bremste sich erst aggressiv an Lowes vorbei und lauerte dann Ogura auf, den er sich in der letzten Runde zurechtlegte. Eine Gegenattacke von Ogura in der letzten Kurve scheiterte: Der Japaner verschätzte sich und rauscht ins Heck in Fernandez. Beide kamen von der Strecke ab, sodass Lowes durchschlüpfte.

Damit schnappte sich der Brite hinter Rennsieger Vietti und Canet den letzten Platz auf dem Podest. Fernandez wurde unglücklicher Vierter. Ogura kam trotz Fast-Sturz noch als Sechster hinter Arbolino ins Ziel.

Jorge Navarro und Joe Roberts überquerten die Ziellinie auf den Plätzen sieben und acht. Beaubier reihte sich als Achter. Schrötter stand die Renndistanz trotz seiner Handverletzung durch und komplettierte die Top 10.

Auf den restlichen Punkterängen landeten die früh kollidierten Dixon und Acosta, gefolgt von Albert Arenas, Jeremy Alcoba und Romano Fenati. Der Italiener war im von Kalex dominierten Feld der einzige Boscoscuro-Pilot, der punkten konnte. Der erste MV Agusta war mit Marcos Ramirez auf Platz 17 zu finden.

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