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FP2 Moto3 Doha: Kuriose Szenen in der Schlussphase

2. Apr.
Motorsport Images

Foto: (C) Motorsport Images

An der Spitze beim zweiten Freien Training festigte sich Saisonauftakt-Polesetter Darryn Binder. Gegen Ende des Trainings passierte Ungewöhnliches.

Darryn Binder, Polesetter am ersten Katar-Wochenende, stellte sein Tempo auch im zweiten Freien Training der Moto3 unter Beweis. Mit 2:04.781 Minuten markierte der Honda-Pilot die Bestzeit vor Sergio Garcia (Gas Gas), dem nur 0,040 Sekunden fehlten. Auf Platz drei rangierte mit Gabriel Rodrigo eine weitere Honda.

Im ersten Flutlicht-Training des Tages gestalteten sich die Bedingungen mit 26 Grad Luft- und 33 Grad Asphalttemperatur deutlich humaner als am Nachmittag. Da im letzten Training am Samstag erneut heiße Temperaturen und damit keine schnelleren Zeiten zu erwarten sind, ging es heute bereits um den Q2-Direkteinzug.

Fellons Honda streikte

Für Moto3-Rookie Lorenzo Fellon startete die Session mit einem Technikproblem. Ausgangs von Kurve 1 begann seine Honda zu streiken. Beide mussten den Weg zurück an die Box getrennt antreten, während sich der Rest des Feldes schnell auf die Strecke einschoss und einige bereits in die 2:04er-Zeiten vordrangen.

Tatsächlich war Binder mit der Honda schon auf seiner dritten Runde schneller unterwegs als der Zeitschnellste nach den ersten drei Trainings vor einer Woche. Auf seine eigene Pole-Zeit von 2:04.075 Minuten fehlten ihm aber noch gut sieben Zehntel.

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Trotzdem blieb Binder bis zum Ende Spitzenreiter. Vor Anbruch der letzten fünf Minuten lagen nur er, Gabriel Rodrigo und John McPhee (beide Honda) knapp unter 2:05 Minuten. Die Fahrer warteten in der Schlussphase lange ab, bis sie ihren finalen Run in Angriff nahmen. Die Mehrheit verließ die Boxengasse bei noch zwei Minuten auf der Uhr.

Das hatte nicht nur zur Folge, dass sich viele Fahrer während ihrer Outlap gegenseitig im Weg standen, sondern dass einige von ihnen es auch nicht mehr rechtzeitig über die Ziellinie schafften, um noch eine letzte fliegende Runde zu markieren.

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Mit Blick auf die Top 10 konnten sich auf ihrer Schlussrunde nur drei Fahrer steigern. Garcia schob sich auf Rang zwei. Tatsuki Suzuki (Honda) reihte sich hinter Rodrigo und McPhee auf Platz vier ein. Pedro Acosta (KTM), im ersten Rennen vor einer Woche starker Zweiter, schaffte es als Neunter noch unter die schnellsten Zehn.

Ebenfalls in den Top 10 klassierten sich Jaume Masia (KTM/6.), Izan Guevara (Gas Gas/7.), Jeremy Alcoba (Honda/8.) und Romano Fenati (Husqvarna 10.) Nach jetzigem Stand direkt in Q2 sind außerdem Stefano Nepa, Ryusei Yamanaka, Toba und Niccolo Anontelli (alle KTM). Maximilian Kofler kam diesmal nicht über Platz 22 hinaus.

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