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MotoGP World Championship

Moto3 in Barcelona 2021: Sergio Garcia holt Sieg, Abbruch in letzter Runde

6. Juni
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Sergio Garcia hat für den 250. spanischen Sieg in der kleinsten Klasse gesorgt.

Der GasGas-Fahrer setzte sich im turbulenten Moto3-Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gegen Jeremy Alcoba (Honda) und Deniz Öncü (KTM) durch.

Pedro Acosta (KTM) wurde Siebter. Sein WM-Vorsprung auf Garcia schrumpfte auf 39 Punkte. Das Rennen wurde nach der Zieldurchfahrt wegen eines Unfalls in der Verfolgergruppe abgebrochen. Alle drei beteiligten Fahrer waren laut ersten Informationen bei Bewusstsein.

Riccardo Rossi, der in Le Mans seinen ersten Podestplatz erobert hat, stürzte schon in der Aufwärmrunde. Der KTM-Fahrer schaffte es nicht zum Start. In der Anfangsphase des Rennens über 21 Runden bildete sich wieder die gewohnt große Spitzengruppe.

Acosta musste von Startplatz 25 eine Aufholjagd in Angriff nehmen. Der WM-Führende arbeitete sich Schritt für Schritt durch das Feld. Nach sechs Runden war der Spanier in den Punkterängen. Einen Umlauf später befand sich Acosta in den Top 10.

John McPhee stürzt an der Spitze des Feldes

An der Spitze wechselten sich Gabriel Rodrigo (Honda), John McPhee (Honda), Darryn Binder (Honda), Garcia und Niccolo Antonelli (KTM) ab. Es gab ständig Überholmanöver und einen neuen Führenden. Niemand konnte sich absetzen. Es wurde im Feld wie gewohnt hart gekämpft.

Zu Beginn von Runde zehn flog McPhee in Führung liegend in Kurve 2 per Highsider ab. Seine Honda rutschte zurück über die Strecke. Alle konnten zunächst ausweichen, aber weiter hinten stürzten auch Andrea Migno (Honda) und Tatsuki Suzuki (Honda).

Eines dieser Motorräder kollidierte mit McPhees Maschine. Zum Glück passierte keinem Fahrer etwas. Alle drei blieben unverletzt und standen auf ihren Beinen. Für McPhee war es bereits der vierte Rennsturz in diesem Jahr.

Pedro Acosta arbeitet sich nach vor

Zu Beginn von Runde elf übernahm Acosta erstmals die Führung des Rennens. Aber auch er konnte sich nicht absetzen. 15 Fahrer befanden sich in der Spitzengruppe. Fünf Runden vor Rennende bekam Acosta eine Verwarnung wegen Tracklimts. Auch Garcia wurde verwarnt.

Rodrigo versuchte sich an der Spitze abzusetzen, aber es klappte nicht. Die Entscheidung fiel auf den letzten Metern. Jaume Masia (KTM) begann die letzte Runde in Führung vor Izan Guevara (GasGas), Garcia, Alcoba und Öncü. Acosta hatte im Scharmützel der ersten Kurve mehrere Plätze verloren.

Garcia überholte Masia in Kurve 10, während sein Teamkollege Guevara gleichzeitig stürzte. Garcia bog als Erster auf die Ziellinie und hatte Alcoba in seinem Windschatten. Es reichte für Garcia. Er hatte 0,015 Sekunden Vorsprung auf Alcoba. Masia fuhr als Dritter über die Ziellinie.

Tracklimits: Jaume Masia verliert Podestplatz

Nachdem die ersten Fahrer über die Ziellinie gekommen waren, wurde die rote Flagge geschwenkt. Es war zu einem Unfall mit mehreren Fahrern in Kurve 8 gekommen. Ayumu Sasaki (KTM), Dennis Foggia (Honda) und Xavier Artigas (Honda) waren involviert. Der Japaner war per Highsider gestürzt.

Masia stand nicht als Dritter auf dem Podest, denn er wurde wegen Überschreitung der Tracklimits in der letzten Runde um eine Position zurückversetzt. Somit erbte Öncü Rang drei und war das erste Mal in seiner Karriere bei der Siegerehrung dabei.

Insgesamt kamen 18 Fahrer ins Ziel. Hinter Masia wurden Binder und Rodrigo Fünfter und Sechster. Acosta wurde als Siebter gewertet. Mit seinem zweiten Saisonsieg nach Le Mans verkürzte Garcia seinen WM-Rückstand auf 39 Punkte.

Im Laufe des Rennens wurden auch Strafen ausgesprochen. Adrian Fernandez (Husqvarna) musste die Long-Lap-Penalty nehmen, weil er in den Kurven 1 und 2 abgekürzt hat. Elia Bartolini (KTM) wurde wegen Tracklimits bestraft. Fernandez bekam wegen Tracklimts eine zweite Long-Lap-Penalty.

Der nächste Grand Prix findet am 20. Juni in Deutschland auf dem Sachsenring statt.

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