MotoGP World Championship

Moto3 Portimao: Zweiter Saisonsieg und WM-Führung für Garcia

24. Apr.
GasGas-Pilot Sergio Garcia hat den Grand Prix von Portugal gewonnen.

Der Spanier setzte sich in einem engen Moto3-Rennen gegen Jaume Masia (KTM) und Ayumu Sasaki (Husqvarna) durch und übernahm auch die Führung in der WM. Für ihn ist es der zweite Saisonsieg nach Argentinien.

"Das war ein unglaubliches Rennen. Es kommt nicht allzu oft vor, dass ich ein Rennen in der ersten und auch in der letzten Runde anführe", jubelte Garcia. "Es war nicht einfach, denn die Strecke war noch ziemlich rutschig. Ich habe aber bis zur letzten Kurve alles gegeben. Dieser Sieg ist für meine Familie und mein Team."

Die Bedingungen für das erste Rennen des Tages waren sonnig und trocken. Deniz Öncü (KTM) stand auf der Pole. Er teilte sich die erste Reihe mit Mario Aji und Lorenzo Fellon (beide Honda). Dahinter nahmen Carlos Tatay (CFMoto), Tatsuki Suzuki (Honda) und Garcia Aufstellung. Dennis Foggia (Honda), vor dem Rennen noch WM-Leader, fuhr von Startplatz zwölf los, Masia von Position 15.

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Garcia nach starkem Start früh an Öncü vorbei

Öncü erwischte einen guten Start und bog als Führender in die erste Kurve ein. Dahinter machte Garcia einige Positionen gut und reihte sich als Zweiter ein. Aji und Tatay folgten. Foggia verlor an Boden und fiel bis auf Platz 17 zurück.

Am Ende der ersten Runde nutzte Garcia den Windschatten und zog an Öncü vorbei, um die Führung zu übernehmen. Garcias Teamkollege Izan Guevara war neuer Dritter.

Bei freier Fahrt riss Garcia sofort eine Lücke auf. Im Verlauf der dritten Runde stieg sein Vorsprung bereits auf über eine Sekunde ein. Dahinter schien Öncü die Verfolger etwas aufzuhalten, doch Garcia fand zunächst keinen Weg vorbei.

Fünfkampf um die Podestplätze in Portimao

Der schnellste Mann auf der Strecke war zu diesem Zeitpunkt Sasaki, der von Platz zehn gestartet bis auf Rang vier vorgedrungen war. Nach vier Runden gelang Guevara dann die Attacke auf Öncü, der auch Sasaki passieren lassen musste. Er und Guevara konnten sich gleich etwas absetzen und machten nun Jagd auf Garcia.

Öncü und Masia versuchten den Anschluss zu halten. Die restlichen Verfolger, angeführt von Tatay auf Platz sechs, mussten bereits abreißen lassen. Nach sieben Runden schrumpfte Garcias Vorsprung erstmals wieder auf unter eine Sekunde. Guevara schloss zusehends auf und hatte Sasaki, Masia sowie Öncü im Schlepptau.

Mit Beginn der zehnten Runde war Guevara dran und wartete nicht lang mit einer Attacke. Zum Ende der Runde übernahm er erstmals die Führung, behielt diese jedoch nur kurz. Auf der Geraden würfelte es die Gruppe immer wieder durcheinander.

Führung wechselt bis zum Schluss ständig

So kamen alle in den Genuss von ein paar Führungskilometern. Auf die Verfolger war der Vorsprung nach 15 Runden auf fünf Sekunden angewachsen. Das Podium machten Gracia, Sasaki, Öncü, Masia und Guevara also unter sich aus.

In der vorletzten Runde versuchte Sasaki, sich freizufahren, doch die Lücke reichte nicht aus, um vorn zu bleiben. Am Ende der Geraden zogen Garcia und Masia wieder vorbei.

Beide verteidigten ihre Positionen erfolgreich bis ins Ziel. Sasaki kam nicht mehr vorbei. Am Ende trennten die Top 3 gerademal eine Zehntelsekunde. Öncü verpasste das Podest als Vierter ebenfalls um nur eine Zehntel. Guevara komplettierte die Top 5.

Foggia profitiert von Strafe und wird Achter

Tatay hatte in der Schlussphase zwar die beste Pace, doch der Rückstand auf die Spitzengruppe war zu groß. Der CFMoto-Pilot lief als Sechster vor Andrea Migno (Honda). Diogo Moreira (KTM) lief als Achter, verlor aber wegen Missachtung der Tracklimits nachträglich gleich zwei Positionen und fiel auf Rang zehn zurück.

Damit rückten Foggia und Joel Kelso (KTM) auf die Plätze acht und neun vor. Foggia konnte nach seinem schlechten Start zwar wieder aufholen, verlor die WM-Führung aber an Garcia. Die restlichen Punkteränge belegten Riccardo Rossi, Tatsuki Suzuki, Scott Ogden, Lorenzo Fellon (alle Honda) und Stefano Nepa (KTM). Zwei Fahrer schieden gestürzt aus: Daniel Holdgado und Ivan Ortola (beide KTM).

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