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MotoGP World Championship

Moto3-Qualifying Spielberg 2: Fenati mit erster Pole seit 2017 – Strafe für Rodrigo

14. Aug.
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Romano Fenati wird den Grand Prix von Österreich in Spielberg von der Poleposition starten.

Der Husqvarna-Pilot sicherte sich im Qualifying der Moto3 mit 1.35.850 Minuten die Bestzeit und feierte seine erste Pole seit Silverstone 2017. Die erste Startreihe komplettierten mit Tatsuki Suzuki und Jeremy Alcoba zwei Hondas.

Noch während der Session gab die Rennleitung eine Strafe für Gabriel Rodrigo (Honda) bekannt, der im FP3 mit Ryusei Yamanaka (KTM) kollidiert war. Der Japaner brach sich dabei den linken Oberarm und kann am Rest des Rennwochenendes nicht mehr teilnehmen. Rodrigo muss morgen aus der Boxengasse starten.

Kurz nach dieser Bekanntgabe war Rodrigo in Q2 erneut in einen Zwischenfall verwickelt. Diesmal krachte er seitlich in die Honda von Suzuki. Beide rauschten ins Kiesbett von Kurve 9. Die Rennleitung kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an.

Suzuki lag zu diesem Zeitpunkt an der Spitze des Klassements, konnte aber selbst nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Er wurde in der Schlussphase noch von Fenati verdrängt, behielt aber Rang zwei. Im Kampf um den letzten Platz in Reihe eins setzte sich Alcoba knapp gegen Jaume Masia und Deniz Öncü durch.

Die beiden KTM-Piloten sicherten sich die Plätze vier und fünf. Ayumu Sasaki (KTM) bog nach seinem Highsider im FP3 vorzeitig an die Box und verlor in den Schlussminuten noch einige Positionen. Letztlich landete der Japaner auf Platz sechs.

WM-Leader Pedro Acosta (KTM), Rodrigo, Dennis Foggia (Honda) und Stefano Nepa (KTM) komplettierten die Top 10. Da Rodrigo aus der Boxengasse starten muss, werden in der Startaufstellung alle Fahrer hinter ihm eine Position aufrücken.

Im ersten Qualifying Abschnitt setzten sich die KTM-Piloten Riccardo Rossi, Carlos Tatay, Stefano Nepa und Kaito Toba durch und zogen nachträglich in Q2 ein. Andrea Migno (Honda) kam nicht über Platz sieben hinaus. Adrian Fernandez (Husqvarna) konnte die Session nach einem Highsider in Kurve 3 nicht fortsetzen.

Der Österreicher Maximilian Kofler (KTM) beendete Q1 als Zehnter mit 0,908 Sekunden auf die Sessionbestzeit. Morgen wird er von Platz 23 starten. Vor einer Woche ging Kofler von Platz 22 ins Rennen und holte als Neunter sein bestes Ergebnis.

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