Moto3-Rennen Sepang: McPhee und Sasaki lassen Husqvarna jubeln

23. Okt.

Foto: (c) Motorsport Images

Von Startplatz 22 zum Sieg: Nach einer starken Aufholjagd hat John McPhee sein erstes Rennen in dieser Moto3-Saison gewonnen.

Der Husqvarna-Pilot setzte sich beim Grand Prix von Malaysia in einer knappen Entscheidung gegen Teamkollege Ayumu Sasaki durch. Sergio Garcia (GasGas) wurde Dritter.

"Ich bin stolz auf mich, dass ich das hingekriegt habe. Ich habe viel durchgemacht. Die Saison war wirklich extrem zäh. Auch dieses Wochenende war zäh. Gestern war ich kurz davor, hinzuschmeißen", gesteht der überwältigte Rennsieger.

"Ich hatte große Probleme und habe meine Verletzungen beim Fahren sehr gespürt. Jetzt bin ich einfach nur glücklich für mich selber und meine Truppe, die mich unterstützt hat für einen letzten Moto3-Sieg. In Valencia haben wir noch eine allerletzte Gelegenheit."

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Weltmeister Guevara gewinnt den Start

Gestartet wurde das Rennen über 17 Runden als Trockenrennen, wenngleich es zu Beginn noch die eine oder andere feuchte Stelle gab. Slicks waren die Reifen der Wahl.

Dennis Foggia (Honda) startete zum vierten Mal in dieser Saison von der Poleposition, gefolgt von den beiden GasGas-Piloten Izan Guevara und Garcia. Den besten Holeshot erwischte Weltmeister Guevara, der das Feld in die erste Kurve führte.

Foggia hielt sich auf Platz zwei, dahinter reihten sich Garcia, Tatsuki Suzuki (Honda) und Stefano Nepa (KTM) ein. In Kurve 9 holte sich Foggia erstmals die Führung, verlor sie aber kurz darauf wieder an Garcia. In Runde zwei passierte der erste Crash: Nepa stürzte mitten im Pulk, es konnten aber alle Fahrer ausweichen.

Top 10 rückt wieder näher zusammen

In der Spitzengruppe wechselten die Positionen ständig. Neben Garcia und Foggia kämpften dort nun auch Jaume Masia, Diogo Moreira, David Munoz und Daniel Holgado (alle KTM) mit. Dahinter klaffte eine erste Lücke. Guevara und Suzuki fielen zurück.

In Kurve 9 der vierten Runde kam es zu gleich zwei Zwischenfällen: Erst stürzte Munoz, kurz darauf erwischte es auch Suzuki. Beide Fahrer waren damit aus dem Rennen.

An der Spitze wurde weiter hart gekämpft. Das ermöglichte es einigen Verfolgern, näherzukommen: Sasaki, Guevara und Ivan Ortola (KTM) schlossen auf. Auch McPhee und Riccardo Rossi (Honda) waren nicht weit weg. Die Top 10 rückten zusammen.

Fehler wirft Guevara aus Spitzengruppe

Zur Halbzeit des Rennens übernahm Guevara wieder die Führung, verlor sie wie schon zu Beginn des Rennens in Kurve 9 aber wieder an Foggia. Absetzen konnte sich noch immer niemand. Mit Anbruch der letzten fünf Runden stürzte Rossi in Kurve 1 und schied im Kampf um das Podium vorzeitig aus.

Nur eine Runde später schrumpfte die Spitzengruppe weiter: Guevara kam in der Zielkurve von der Strecke ab und fiel zurück. Damit hatten nur noch die Top 6 Podestchancen.

In die letzte Runde bog Garcia als Führender ein, doch Foggia klebte ihm am Hinterrad und setzte - wieder in Kurve 9 - eine erste Attacke. Garcia gab sich aber nicht so leicht geschlagen und auch Masia mischte mit. Davon profitierten McPhee und Sasaki.

Husqvarna-Duo auf letzter Runde vorbei

Beide zogen am sich streitenden Trio vorbei und retteten einen Doppelsieg ins Ziel, während Garcia sich mit einer Tausendstelsekunde Vorsprung auf Masia im Kampf um Platz drei durchsetzen konnte. Moreira und Foggia liefen auf den Plätzen fünf und sechs ein. Die Top 6 trennten gerade mal 0,371 Sekunden.

Holgado musste zum Schluss abreißen lassen und wurde Siebter. Ryusei Yamanaka (KTM), Ortola und Deniz Öncü (KTM) komplettierten die Top 10. Guevara wurde Zwölfter.

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