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Moto3-Rennen USA 2022: Jaume Masia besiegt Foggia und Migno

10. Apr.
Motorsport Images

Foto: (c) Motorsport Images

Zum ersten Mal seit einem Jahr hat Jaume Masia wieder ein Moto3-Rennen gewonnen.

Der Spanier setzte sich auf dem Circuit of The Americas in Texas (USA) gegen Dennis Foggia und Andrea Migno durch. Für Migno war es der erste Triumph seit dem Saisonauftakt 2021 in Katar.

"Ein Rennen zu gewinnen, das ist immer das beste Gefühl überhaupt", freut sich Masia. "Mein Saisonauftakt war sehr unglücklich. Zweimal bin ich ohne eigenes Verschulden gestürzt. Jetzt habe ich zwei Rennen beendet und eins davon gewonnen."

Das Rennen der kleinsten Klasse über 17 Runden entwickelte sich zur großen Windschattenschlacht. Auf der 1,2 Kilometer langen Gegengeraden fuhren die Fahrer teilweise zu fünft nebeneinander.

Izan Geuvara (GasGas) hatte einen Frühstart hingelegt und musste zweimal die Long-Lap-Penalty fahren. Am Ende der ersten Runde überholte Rookie Diogo Moreira Deniz Öncü (beide KTM).und übernahm die Führung.

Schließlich entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Moreira, Öncü und Xavier Artigas (CFMoto) um die Spitze. Im gesamten Feld ging es wild zu. In Runde 6 stürzte Sergio Garcia (GasGas) in Kurve 13. Es hatte eine Berührung mit Daniel Holgado (KTM) gegeben.

In der ersten Rennhälfte bildete sich eine siebenköpfige Spitzengruppe, bestehend aus Masia, Öncü, Ayumu Sasaki (Husqvarna), Moreira, Artigas, Foggia und Migno. In fast jeder Kurve gab es Überholmanöver und die Reihenfolge änderte sich laufend.

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Siebenköpfige Spitzengruppe

In Runde elf übernahm Foggia erstmals die Spitze. Masia zog sofort mit dem Italiener mit und ließ ihn nicht entwischen. Die siebenköpfige Gruppe blieb für die Schlussphase zusammen. Nur Migno hatte sich von diesen sieben Fahrern für den härteren Vorderreifen entschieden.

Die gute Vorstellung von Moreira endete am Ende der vorletzten Runde in der Zielkurve per Highsider. Migno begann die letzte Runde in Führung liegend vor Masia, Foggia und Sasaki. In der letzten Runde wurde es ein Dreikampf zwischen Migno, Masia und Foggia um den Sieg.

Migno bog als Erster auf die Gegengerade und Masia fuhr im Windschatten vorbei. In Kurve 19 attackierte Migno Masia, aber er kam zu weit nach außen und Foggia stach innen durch. Das war die Entscheidung. Masia gewann vor Foggia und Migno.

"Diese Strecke ist grandios, aber das Rennen war nicht einfach", sagt Foggia. "Ich hatte Probleme beim Bremsen und wollte einfach ins Ziel kommen." Mit dem zweiten Platz übernahm Foggia die WM-Führung. Der Vizeweltmeister hat nun 16 Punkte Vorsprung auf Garcia.

Migno ist WM-Dritter und liegt 33-Zähler zurück. "Für den Sieg hat es nicht ganz gereicht, aber es hat trotzdem Spaß gemacht", kommentiert Migno. "Das Duell mit Masia war toll. Nach Argentinien haben wir jetzt wieder Frieden geschlossen. Für mich ist dieser Podestplatz ein gutes Ergebnis."

Sasaki setzte sich in der letzten Runde gegen Öncü durch und wurde Vierter. Artigas hielt als Sechster die Flagge des deutschen PrüstelGP-Teams hoch. Sein Teamkollege Carlos Tatay folgte als Achter. 23 Fahrer sahen die Zielflagge. Ana Carrasco (KTM) war mit einer Minute Rückstand Letzte.

Der nächste Grand Prix findet am 24. April in Portimao (Portugal) statt.

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