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MotoGP World Championship

Maximilian Kofler verliert seinen Platz im CIP-Team

8. Sept.

Foto: Motorsport Images

Das französische CIP-Team plant in der Moto3-Saison 2022 nicht mehr mit Maximilian Kofler. Die Zukunft des Österreichers ist offen. Er muss ein anderes Team finden.

Maximilian Kofler wird in der Moto3-Saison 2022 nicht mehr für sein gegenwärtiges Team an den Start gehen. Der französische Rennstall CIP gab bereits nach den beiden Spielberg-Rennen die Vertragsverlängerung mit Kaito Toba bekannt. Nun vor dem Aragon-GP wurde der zweite Fahrer vorgestellt.

Das wird Joel Kelso sein. Der Australier vertrat Maximilian Kofler bereits auf dem Sachsenring und in Assen. Damals musste der Österreicher wegen einer Verletzung pausieren. Er war in Mugello in der Anfangsphase in einen Unfall verwickelt gewesen.

Bei seinen beiden Rennstarts belegte Kelso die Plätze 17 und 22. Somit sammelte er keine WM-Punkte. Aktuell fährt der Australier in der Moto3-Juniorenweltmeisterschaft und belegt dort Platz acht. In Portimao konnte er einen Saisonsieg feiern.

"Nach den beiden Rennen in Deutschland und den Niederlanden haben wir uns entschieden, in der nächsten Saison auf Joel Kelso zu setzen", sagt Teambesitzer Alain Bronec. "Er ist ein weiterer Australier, der unsere Farben vertreten wird. So wie es Remy Gardner vor einigen Jahren getan hat."

Zukunft von Maximilian Kofler ist offen

Offen ist, wie es mit Maximilian Kofler im nächsten Jahr weitergehen wird. In der laufenden Saison fuhr er dreimal in die Punkteränge. Platz neun beim Grand Prix der Steiermark war sein bestes Karriereergebnis. Aktuell ist er mit zehn WM-Punkten 26.

CIP ist in der Moto3-Klasse der erste Rennstall, der beide Fahrer für das nächste Jahr offiziell bestätigt hat. Ansonsten sind nur Yuki Kunii (Honda Team Asia) und Lorenzo Fellon (SIC58) fixiert. Es gibt also noch einige freie Plätze.

Das Transferkarussell in der kleinsten Klasse wird in den kommenden Wochen an Fahrt aufnehmen. Das erklärte Ziel von Maximilian Kofler ist es, auch 2022 in der Moto3-Klasse zu bleiben. Dafür muss der 21-Jährige einen anderen Rennstall finden. 2019 hatte er zwei Wildcard-Einsätze für das Team von Jorge Martinez absolviert.

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