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MotoGP 2022: RNF-Yamaha mit Andrea Dovizioso und Darryn Binder

22. Okt.

Foto: Yamaha

Das neu aufgestellte Yamaha-Satelliten-Team in der MotoGP holt Darryn Binder aus der Moto3 in die Königsklasse. Andrea Dovizioso wird der klare Teamleader.

Unmittelbar vor dem zweiten MotoGP-Wochenende in Misano hat Razlan Razali seine Pläne für die Saison 2022 präsentiert. Razali schickt in der kommenden MotoGP-Saison das neu formierte RNF-Yamaha-Team an den Start, das die Nachfolge von Petronas-Yamaha antritt. Pilotiert werden die beiden Motorräder von MotoGP-Routinier Andrea Dovizioso und Rookie Darryn Binder.

Andrea Dovizioso war für die Saison 2022 bereits gesetzt. Über den zweiten Platz im Team wurde monatelang spekuliert. Der Name Darryn Binder tauchte immer wieder auf, weil es einen Moto2-Vorvertrag für 2022 gab. Da sich Petronas als Sponsor zurückzog und die Teams in der Moto2 und Moto3 dadurch nicht fortgeführt werden, gab es nur eine Lösung. Der Südafrikaner muss direkt in die MotoGP aufsteigen.

Aktuell ist Darryn Binder nur WM-Sechster in der Moto3-Kategorie. Im vergangenen Jahr feierte Binder in seiner bereits sechsten WM-Saison den ersten Grand-Prix-Sieg. Der jüngere Bruder von MotoGP-Laufsieger Brad Binder kommt auf bisher sechs Podestplätze in der Moto3.

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Der MotoGP-Rookie fiebert dem ersten Test mit der Yamaha M1 entgegen

"Ich bin sehr dankbar für diese Gelegenheit. Denn es war ein Lebenstraum, in der MotoGP-Klasse zu fahren", erklärt Darryn Binder. "Ich habe definitiv nicht erwartet, dass ich den Sprung von der Moto3 in die höchste Klasse schaffe. Aber ich glaube, dass ich der Herausforderung gewachsen bin und ich bin bereit, harte Arbeit für 2022 zu leisten."

"Mein Ziel wird es zu Beginn sein, mich in der großen Klasse zurechtzufinden und so viel wie möglich zu lernen, um während meiner Rookie-Saison immer stärker zu werden", bemerkt Binder. "Ich freue mich jetzt einfach darauf, am Ende der Saison zum ersten Mal die Yamaha M1 zu fahren."

Was sich Yamaha vom RNF-Team erhofft

"Ich möchte Darryn herzlich willkommen heißen", kommentiert Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis. "Wir freuen uns sehr, dass er nächstes Jahr zum Yamaha-Team stoßen wird. Wir haben viele Gespräche darüber geführt, wer gut in das neue RNF-Team passen würde."

"Es ist ein Neuanfang für das Yamaha-Satellitenteam und das macht es umso passender, einen jungen und eifrigen Fahrer wie Darryn dabei zu haben. So wie es Fabio (Quartararo) und 'Franky' (Franco Morbidelli) vor ihm getan haben", erklärt der Yamaha-Rennleiter.

"Für Yamaha ist die Hauptaufgabe des Satellitenteams die Entwicklung zukünftiger MotoGP-Talente", stellt Lin Jarvis klar. "Darryn hat bereits bei zahlreichen Gelegenheiten gezeigt, was er in der Moto3-Klasse drauf hat. Wir wissen, dass er ein schneller und entschlossener Fahrer ist, der das Zeug dazu hat, an der Spitze zu kämpfen."

"Natürlich ist der Schritt in die MotoGP bedeutend und es wird einige Anpassungen brauchen. Aber wir glauben, dass er bereit ist und Yamaha und das RNF-Team werden ihn bei dieser neuen und aufregenden Herausforderung voll unterstützen", so der Yamaha-Rennleiter.

MotoGP: Einjahres-Vertrag mit Option für zwei weitere Jahre

Das neu aufgestellte RNF-Team hat sich mit Yamaha auf einen Vertrag für die MotoGP-Saison 2022 geeinigt. Zudem gibt es für 2023 und 2024 eine Option.

"Ich möchte Yamaha für das Vertrauen und die Zuversicht danken, die sie mir und dem Tram für die kommende Saison schenken, obwohl es in diesem Jahr einige Änderungen gab", kommentiert Teamchef Razlan Razali.

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