MotoGP FP3 Katar: Suzuki bleibt vorn – Quartararo muss in Q1 antreten

5. März

Foto: (c) Motorsport Images

Wie in den anderen Klassen taten sich auch die MotoGP-Piloten im dritten Freien Training von Katar schwer, ihre Zeiten vom Freitag zu verbessern.

Die Top-3 blieben mit Alex Rins (Suzuki), Marc Marquez (Honda) und Joan Mir (Suzuki) unverändert, während Weltmeister Fabio Quartararo an den Top 10 scheiterte.

Die meisten Fahrer begannen das Training mit gebrauchten Reifen und legten es zu Beginn noch auf keine schnelle Runde an. Dabei kamen alle Mischungen zum Einsatz. Im Vergleich zu Freitag waren die Zeiten entsprechend langsam. Einzig Luca Marini (VR46) konnte sich gegenüber gestern früh steigern.

Stark präsentierte sich erneut das Suzuki-Duo, das die Session lange anführte. Auch Honda und Aprilia zeigten sich zeitweise im Spitzenfeld. Yamaha-Pilot Franco Morbidelli sorgte für einen frühen Sturz in Kurve 6, blieb aber unverletzt.

Bastianini knackt die Bestzeit, aber nur kurz

In den Schlussminuten wurde es dann noch einmal spannend. Viele Fahrer zogen frische Reifen auf, um sich einen Platz in den Top 10 zu sichern. Enea Bastianini unterbot die Suzuki-Bestzeit vom Freitag als Erster, bekam die Runde aber wieder aberkannt, weil er in Kurve 16 die Tracklimits überfahren hatte.

Der Gresini-Ducati-Pilot legte zwar noch einmal nach. Um die Bestzeit zu gefährden, reichte es aber nicht mehr. Zwar toppte Bastianini das dritte Freie Training mit 1:53.790 Minuten. Auf die Freitagsbestzeit fehlten ihm damit aber 0,358 Sekunden.

So reihte sich der Italiener auf Platz fünf hinter Rins, Marquez und Mir ein, die die Top-3-Plätze dank ihrer Zeiten von gestern halten konnten. Gleiches gilt für Jorge Martin (Pramac), der als Vierter bester Ducati-Pilot blieb. Pol Espargaro (Honda) kämpfte sich dank persönlicher Verbesserung auf Rang sechs.

Quartararo scheitert am Direkteinzug in Q2

Morbidelli konnte sich zwar nicht steigern, schaffte es als einziger Yamaha-Pilot auf Platz sieben direkt in Q2. Teamkollege und MotoGP-Champion Fabio Quartararo scheiterte als Elfter knapp und muss in Q1 ran. Er reihte sich hinter dem Ducati-Duo Francesco Bagnaia und Jack Miller sowie Aleix Espargaro (Aprilia) ein.

Für KTM verlief das Training enttäuschend, denn weder Brad Binder noch Miguel Oliveira gelang der Sprung in die Top 10. Sie landeten auf den Plätzen zwölf und 14 - dazwischen Takaaki Nakagami (LCR-Honda). Pramac-Pilot Johann Zarco konnte sich zwar steigern, trotzdem reichte es nur für den 15. Rang.

Ebenfalls in Q1 antreten müssen Andrea Dovizioso (RNF-Yamaha), Alex Marquez (LCR-Honda), Maverick Vinales (Aprilia) und Marini sowie alle fünf MotoGP-Rookies, die angeführt von Raul Fernandez (Tech-3-KTM) die Positionen ab Platz 20 belegten.

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