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MotoGP-Manager warnt Marquez: „Erzwungenes Comeback wäre ein hoher Preis”

25. März
Motorsport Images

Foto: (C) Motorsport Images

Vom sechsfachen MotoGP-Weltmeister zum Sturzpilot. Wann kommt Marc Marquez zurück und wenn, wie kommt er zurück?

„Heute habe ich keine Lust zu lächeln, aber ich werde einen Weg finden, es wieder zu tun. Immer mit Stärke", schrieb Marc Marquez auf seinem Twitter-Account, nachdem Anfang der Woche bestätigt worden war, dass seine Sehstörungen durch den Sturz in Mandalika zurückgekehrt sind.

Bereits das Rennen am vergangenen Sonntag hatte der Spanier auslassen müssen. Grund dafür war eine Gehirnerschütterung. Auf dem Weg zurück in seine Heimat machten sich dann erste Anzeichen der Diplopie bemerkbar, unter der er schon im November 2021 litt. Diesmal sei sie aber "weniger stark ausgeprägt".

Wann der Honda-Pilot genesen sein und ins Paddock zurückkehren wird, ist trotzdem unklar. Einige spekulieren gar über einen möglichen Rücktritt, wie schon nach seinem Oberarmbruch 2020. Fahrermanager Carlo Pernat hofft, dass es nicht so weit kommt.

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Pernat: Wie konkurrenzfähig kann Marquez noch sein?

„Der Einzige, der die Kraft und die Leidenschaft aufbringen kann, ein weiteres Hindernis wie dieses zu überwinden, ist Marc Marquez", sagt der Italiener im Gespräch mit 'Motosan.es'. „Ihn nicht auf der Rennstrecke zu haben, wäre für alle ein enormer Schlag."

„Aber muss man wissen, wie lange es dauern wird und ob die Zeit für eine wirkliche Heilung ausreicht, oder besser, wie hoch der Preis sein könnte, ein Comeback zu erzwingen."

Für Marquez ist es die dritte schwere Verletzung innerhalb von zwei Jahren, die zweite, die sein Sehvermögen beeinträchtigt. Pernat hat Zweifel daran, dass der sechsfache MotoGP-Champion nach seiner Rückkehr wieder so konkurrenzfähig sein wird.

„Ich denke, er wird zurückkommen. Irgendwie wird er zurückkommen und wir werden ihn wieder auf der Strecke sehen, aber es ist unmöglich zu verstehen, ob er noch so konkurrenzfähig sein wird. Auf jeden Fall hoffe ich das. Für ihn und für die gesamte MotoGP, denn Marquez ist jetzt die MotoGP, ob es uns gefällt oder nicht."

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Stefan Bradl steht als möglicher Ersatzfahrer bereit

Was das nächste Rennen in Argentinien betrifft, wird sich Honda, sollte Marquez nicht wieder fit sein, um einen Ersatz bemühen müssen. Denn das MotoGP-Reglement schreibt vor, einen verletzten Fahrer innerhalb von zehn Tagen zu ersetzen. Für das Wochenende vom 1. bis 4. April muss Honda also zwei Fahrer melden.

Um eine Entscheidung zu treffen, wird das Team aber erst die nächste Untersuchung von Marquez bei seinem Augenarzt Dr. Sanchez Dalmau abwarten, die kommende Woche stattfindet. Auf Grundlage der Diagnose des Arztes wird man den nächsten Schritt machen.

Die beste Nachricht wäre, dass Marquez nach Argentinien reisen kann. Aber wenn die Empfehlung lautet, die Ruhezeit zu verlängern, wird Honda auf einen Ersatz nominieren.

Die logischste Wahl wäre klarerweise Testfahrer Stefan Bradl. Der 32-jährige Deutsche hat Marquez bereits für einen großen Teil der Saison 2020 ersetzt - und für weitere fünf Rennen im Jahr 2021. Er hat seinen Testfahrervertrag im September bis Ende 2022 verlängert, was sein fünftes Jahr in dieser Position ist.

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