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MotoGP World Championship

MotoGP-Test Barcelona: Marquez war der Fleißigste

8. Juni
Motorsport Images

Foto: (C) Motorsport Images

Maverick Vinales sorgte für die Bestzeit beim Test in Barcelona. Marc Marquez spulte die meisten Runden herunter.

Nach dem Grand Prix von Katalonien war für die MotoGP-Teams und -Fahrer auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya am Montag ein offizieller Testtag angesetzt. Drei Stammfahrer fehlten: Alex Rins, Jorge Martin und Aleix Espargaro.

Rins musste bereits das Rennwochenende aussetzen. Das, nachdem er sich am Donnerstag bei einem Radunfall einen Bruch im Unterarm zugezogen hatte und operiert werden musste. Suzuki ging trotzdem mit zwei Fahrern in den Montagstest: Neben Weltmeister Joan Mir sammelte Testfahrer Sylvain Guintoli wichtige Daten.

Pramac-Ducati-Pilot Martin war nach langer Verletzungspause an diesem Wochenende auf die Strecke zurückgekehrt und schonte sich. Aleix Espargaro kämpft seit einer Armpump-OP mit wiederkehrenden Problemen und setzte deshalb aus. Für ihn sprang bei Aprilia der ehemalige Superbike-Pilot Matteo Baiocco ein.

Yamaha-Doppelspitze beim MotoGP-Montagstest

Getestet wurde von 10 bis 18 Uhr bei trockenen Bedingungen. Die meisten Runden absolvierte mit 87 Honda-Pilot Marc Marquez, gefolgt von Maverick Vinales (Yamaha), der auf 85 Umläufe kam. Er sicherte sich mit 1:39.400 Minuten die Bestzeit.

Sein Yamaha-Teamkollege Fabio Quartararo belegte mit 0,137 Sekunden Rückstand Platz zwei. Beide Yamaha-Werksfahrer arbeiteten an grundlegenden Set-up-Ideen, während Vinales auch ein neues Chassis und eine Karbonschwinge ausprobierte.

Takaaki Nakagami (LCR-Honda/+0,302) beendete den Testtag als Dritter. Joan Mir (Suzuki) und Francesco Bagnaia (Ducati) komplettierten die Top 5. Dahinter reihten sich Pol Espargaro (Honda), Johann Zarco (Pramac-Ducati), Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha), Miguel Oliveira (KTM) und Valentino Rossi (Petronas-Yamaha) ein.

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Honda, KTM und Aprilia mit vollem Testprogramm

Marc Marquez belegte mit 0,654 Sekunden Rückstand Rang elf. Die Anzahl seiner gefahrenen Runden spricht dafür, dass sich die körperliche Verfassung des Spaniers weiter verbessert hat. Honda setzte unter anderem die Arbeit an einem neuen Prototypen fort - vermutlich jener, der bereits in Jerez getestet wurde.

Bei KTM kamen neben den Rennmotorrädern auch zwei Testmotorräder zum Einsatz. Die Tech-3-Piloten Danilo Petrucci und Iker Lecuona konnten erstmals das neue Chassis ausprobieren, das Oliveira und sein Teamkollege Brad Binder bereits seit Mugello an den Rennwochenenden verwenden - mit sichtlichem Erfolg.

Bei Aprilia wurde eine neue Kupplung getestet, außerdem gab es Updates im Bereich der Elektronik und Aerodynamik. Die restlichen Hersteller konzentrierten sich hauptsächlich auf Ideen für die Abstimmung des Motorrads und der Elektronik.

Im Laufe des Testtages kam es zu einer Reihe von Zwischenfällen. MotoGP-Rookie Luca Marini stürzte nach gut einer Stunde und sorgte für eine rote Flagge. Später am Nachmittag kamen auch Pol Espargaro (Kurve 9) sowie die beiden Ducati-Werkspiloten (Kurve 5) zu Sturz. Alle Fahrer blieben unverletzt.

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