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MotoGP FP1 Valencia: Lecuona im Regen Schnellster, Ducati-Duo stürzt

12. Nov.
Iker Lecuona war im ersten Valencia-Training auf nasser Piste der Schnellste.

Foto: Motorsport Images

KTM und Ducati bestimmen im verregneten ersten Valencia-Training die Pace - Stürze von Bagnaia und Miller, Weltmeister Quartararo auf nasser Strecke mit Rückstand.

Mit einem nassen ersten Freitags-Training ist die MotoGP ins Saisonfinale in Valencia (LIVE bei ServusTV, im Stream & in allen Apps) gestartet. Lokalmatador Iker Lecuona (Tech-3-KTM) markierte mit 1:40.569 Minuten vor Jack Miller (Ducati) und Miguel Oliveira (KTM) die Bestzeit.

Kurz vor Beginn des MotoGP-Trainings begann es zu regnen. Die Fahrer rückten mit Regenreifen aus, denn das Wetter könnte auch in den kommenden beiden Tagen wechselhaft bleiben. Valentino Rossi (Petronas-Yamaha) wartete zu Beginn an der Box, absolvierte dann lediglich vier langsame Runden.

Das KTM-Werksteam hat technisch wieder abgerüstet. Seit Aragon hatten Oliveira und Brad Binder ein neues Chassis im Einsatz. Nachdem aber zuletzt in Portimao das Tech-3-Team mit der Vorgänger-Version schneller war, wechselten man wieder auf dieses Chassis zurück.

Rutschige Strecke fordert ihren Tribut

Alex Marquez hat im LCR-Team nun beide Bikes mit dem neuesten Honda-Chassis zur Verfügung. Teamkollege Takaaki Nakagami fährt dagegen mit einer älteren Variante. Im Honda-Werksteam fehlt wieder Marc Marquez, der Ex-Weltmeister wird diesmal nicht von Stefan Bradl vertreten.

Im weiteren Verlauf der Session wurde der Regen zunehmend stärker. Danilo Petrucci (Tech-3-KM), der ebenso wie Rossi sein letztes MotoGP-Wochenende bestreitet, flog schon nach wenigen Minuten in Kurve 4 per Highsider ab. Nur Augenblicke später rutschte auch Francesco Bagnaia (Ducati) in Kurve 2 aus.

Diesmal probierte Weltmeister Fabio Quartararo die neue Schulter-Kamera und lieferte für die TV-Übertragung spektakuläre Bilder. Im Regen hatte Yamaha dieses Jahr immer wieder große Probleme mit dem Grip. Das war auch dieses Mal der Fall, eine Lösung bei der Elektronik wurde noch nicht gefunden.

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Rossi riskiert zum Auftakt nichts

Quartararo fehlten 1,5 Sekunden auf die Spitze, was am Ende Platz 15 bedeutete. Besser lief es für Teamkollege Franco Morbidelli. Der Vorjahres-Sieger fuhr die achtbeste Zeit. Rossi riskierte nichts, landete mit zwölf Sekunden Rückstand auf dem letzten Platz.

Licht und Schatten gab es auch im Ducati-Lager. Miller und Bagnaia waren beide konkurrenzfähig. Doch nachdem Bagnaia gleich zu Beginn gestürzt war, erwischte kurz vor Ablauf der Zeit auch Miller. Der Australier verbremste sich vor Kurve 1 und rutschte auf der rot bemalten Auslauffläche aus.

Hinter Lecuona, Miller und Oliveira folgte Johann Zarco (Pramac-Ducati) als Vierter. Suzuki-Speerspitze Joan Mir war als Fünfter ebenfalls vorne mit dabei. Mit Bagnaia und Luca Marini (Esponsorama-Ducati) waren zwei weitere Desmosedici auf den Plätzen sechs und sieben zu finden.

Marini hatte kurz vor Ablauf der Trainingszeit ebenfalls einen Sturz in Kurve 6. Die Top 10 komplettierten Morbidelli sowie die beiden Honda-Piloten Pol Espargaro und Nakagami. Aprilia hatte mit beiden Fahrern Rückstand, Aleix Espargaro belegte Platz 14.

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