MotoGP FP2 Valencia: Miller mit Bestzeit, Fabio nicht in den Top 10

12. Nov.

Foto: Motorsport Images

Ducati im zweiten Freitags-Training wieder stark: Miller Schnellster, Bagnaia Dritter - Pol Espargaro mischt als Zweiter mit - Quartararo ärgert sich über Platz elf.

Ducati sicherte sich auch am Trainings-Freitag beim MotoGP-Saisonfinale in Valencia (LIVE bei ServusTV, im Stream & in allen Apps) die Bestzeit. Auf trockener Strecke fuhr Jack Miller hauchdünn vor Honda-Fahrer Pol Espargaro die schnellste Runde. Weltmeister Fabio Quartararo (Yamaha) brachte keine perfekte Runde zusammen und ärgerte sich. Als Elfter verpasste er knapp einen vorläufigen Q2-Platz.

Nach dem verregneten Vormittags-Training bot sich den Piloten nun die erste Chance, auf dem Circuit Ricardo Tormo mit Slicks auszurücken. Das restliche Wochenende soll laut Wetterprognose sonnig und trocken bleiben. Somit waren diese 45 Minuten für alle extrem wichtig.

Früher Sturz von Quartararo

Mit lediglich 13 Grad Celsius Asphalt-Temperatur war es knifflig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Weltmeister Quartararo stürzte zu Beginn der fünften Runde in Kurve 2. Schlagartig war das Vorderrad eingeklappt. Der Franzose blieb unverletzt.

Quartararo war aber nicht der einzige Fahrer, der Bekanntschaft mit dem Kiesbett machte. Auch Enea Bastianini (Esponsorama-Ducati - Kurve 2) und Iker Lecuona (Tech-3-KTM - Kurve 11) stürzten bei den kühlen Temperaturen.

Vorne und hinten war der Medium-Reifen die bevorzugte Wahl. Franco Morbidelli (Yamaha) hielt mit 1:31.832 Minuten knapp vor Miller die Bestzeit. Für den letzten Versuch wechselten alle auf einen weichen Hinterreifen. Es ging um die wichtigen Top 10 für einen vorläufigen Q2-Platz.

Pol Espargaro mischt mit und fliegt ab

Das Klassement änderte sich komplett. Miller übernahm mit 1:30.927 Minuten die Spitze. Einen starken Freitag hatte Pol Espargaro. Der Spanier ist an diesem Wochenende der einzige Vertreter vom Honda-Werksteam. Marc Marquez muss passen. Stefan Bradl wurde nicht als Ersatz nominiert.

Pol Espargaro verpasste die Bestzeit um lediglich zwölf Hundertstelsekunden. Allerdings stürzte der Spanier in seiner letzten fliegenden Runde in Kurve 6. Auch er blieb unverletzt. Hinter dem Honda-Fahrer folgte mit Francesco Bagnaia der zweite Ducati-Werksfahrer.

Suzuki brachte beide Piloten in die Top 10. Alex Rins belegte Platz vier und Joan Mir Rang sieben. Zwischen die beiden hellblauen Maschinen schoben sich Jorge Martin (Pramac-Ducati) und Takaaki Nakagami (LCR-Honda) auf die Positionen fünf und sechs.

Gebrauchter Tag für Quartararo

Bester KTM-Vertreter war Brad Binder als Achter. Andrea Dovizioso (Petronas-Yamaha) zeigte mit der neuntschnellsten Zeit sein bestes Training seit seinem Comeback. Die Top 10 komplettierte Johann Zarco (Pramac-Ducati).

Für Quartararo war es kein erfolgreicher Freitag. Als Elfter verpasste er einen vorläufigen Platz in Q2 um eine Zehntelsekunde. Obwohl der neue Weltmeister zum Schluss ebenfalls mit einem weichen Hinterreifen ausrückte, gelang ihm keine Top-Zeit.

Die Zeitabstände waren im Feld wieder sehr eng beisammen. 14 Fahrer befanden sich in einer Sekunde. Valentino Rossi (Petronas-Yamaha) war an seinem letzten Trainingsfreitag phasenweise in den Top 10, aber schließlich wurde es der 22. und letzte Platz. Rossis Rückstand betrug 1,358 Sekunden.

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