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„MSC“ ist zurück in der Formel 1 – und kurz darauf zum Zuschauen verdammt

12. März 2021
Beim Bahrain-Test ist Mick Schumacher rasch zum Zuschauen verdammt.

Foto: Haas F1 Team

Mick Schumacher startet mit technischen Problemen in die Formel-1-Testfahrten in Bahrain. Auch bei Sebastian Vettel und Dauer-Sieger Mercedes läuft es nicht rund.

Die schwarze Gesichtsmaske konnte die Vorfreude von Mick Schumacher nicht verbergen, die Augen des 21-Jährigen funkelten. Nach fast drei Monaten "Fahrverbot" in der Formel 1 durfte der Neuling im Haas bei den Testfahrten endlich seine ersten Runden als Stammpilot drehen. 3029 Tage nach dem letzten Rennen seines berühmten Vaters, Rekord-Weltmeister Michael Schumacher. Weit kam er allerdings nicht: Wegen Hydraulik-Problemen schaffte das meistbeobachtete Motorsport-Talent der Welt in Bahrain ganze 15 Runden.

"Es hat Spaß gemacht, aber leider hatten wir ein Problem. Das hat Zeit gebraucht", sagte Schumacher hinterher. "Das Auto fühlt sich gemütlich an. Insgesamt ist der Eindruck sehr positiv. Wir haben die Zeit genutzt, auf die anderen zu schauen."

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Technik-Teufel beendet Vettels Arbeitstag

Für den Youngster, der in der Formel 1 wie sein Vater mit dem Kürzel "MSC" geführt wird, kam der Getriebewechsel zur Unzeit. Sein Bolide mit der Startnummer 47 wurde in der Mittagspause umgebaut. Anschließend übernahm dann Teamkollege Nikita Masepin den auffälligen weiß-blau-roten Rennwagen. Schumacher ist erst wieder am Samstagnachmittag an der Reihe.

Gewöhnen musste man sich auch an den neuen Look von Sebastian Vettel. Nach sechs Jahren in Ferrari-Rot ist der viermalige Weltmeister nach seinem Wechsel zu Aston Martin in edlem British Racing Green unterwegs. Der Helm des Heppenheimers ist zudem nicht mehr weiß mit schwarz-rot-goldenen Streifen, sondern trägt das auffällige Pink eines Team-Sponsors.

Mercedes-Defekt laut Wolff "ein Gremlin"

Vettel drehte bis zur Ablösung durch seinen Stallkollegen Lance Stroll immerhin 51 Runden auf dem 5,412 km langen Kurs in Sakhir, auf dem in zwei Wochen auch das erste Saison-Rennen steigt. Allerdings ereilte auch den Hessen der Technik-Teufel, gut eine Stunde wurde an seinem AMR21 gearbeitet. "Ich habe sehr viel lernen können. Es gibt noch viele Dinge, an die ich mich bei diesem Auto gewöhnen muss", bilanzierte Vettel, der seine Zwangspause mit einer "Vorsichtsmaßnahme" begründete.

Die größten Anlaufschwierigkeiten hatte vollkommen unerwartet Dauer-Sieger Mercedes. Das Weltmeister-Team der letzten sieben Jahre nahm wie Haas einen Getriebetausch vor, Vize-Weltmeister Valtteri Bottas hatte einen verlorenen Vormittag mit nur sechs Runden. "Wir wissen noch nicht genau, was los ist. Es ist wahrscheinlich ein kleiner Gremlin", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Nach der Mittagspause war Lewis Hamilton an der Reihe, der seinen achten WM-Titel anstrebt.

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