Nach wiederholter CL-Auslosung: Riesen-Ärger bei Real Madrid

15. Dez.

Foto: GEPA Pictures / ZUMA Press / AFP7 / Oscar J. Barroso

Die peinliche Pannen-Auslosung der UEFA hallt bei Real Madrid offenbar immer noch kräftig nach: Von "Skandal", "Betrug" und "Schande" soll intern die Rede sein.

Die Wiederholung der Auslosung der UEFA Champions League hat bei Real Madrid laut Medien für großen Ärger gesorgt. Bislang ließ Spaniens Rekordmeister aber nichts über mögliche Konsequenzen verlauten. Emilio Butragueño, Reals Direktor für institutionelle Beziehungen, bezeichnete den Vorgang in einer Mitteilung lediglich als "überraschend, bedauerlich und sehr schwer zu verstehen".

Während den Königlichen am Montag in der Schweiz zunächst Benfica Lissabon zugelost worden war, stand nach der Wiederholung Paris Saint-Germain als Achtelfinal-Gegner fest - und damit ein vermeintlich viel schwierigerer Kontrahent. Die erste Auslosung hatte die UEFA wegen "technischer Probleme mit der Software eines externen Dienstleisters" annulliert. Für Salzburg bedeutete das einen "Wechsel" von Liverpool zum FC Bayern.

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Konflikt zwischen Real und UEFA eskaliert

Hinter den Kulissen soll es daraufhin laut der spanischen Sportzeitung "Marca" scharfe Reaktionen von Real gegeben haben: "Skandal", "nicht hinnehmbar", "Betrug" und "Schande" seien nur einige davon gewesen. Damit verschärfe sich der monatelange Konflikt zwischen Real und der UEFA weiter. Eine "neue Episode im Krieg zwischen Real und der UEFA", titelte das Blatt am Dienstag.

Der Streit mit der Europäischen Fußball-Union dreht sich um die von Real-Boss Florentino Pérez vorangetriebene Idee einer Superliga. Zwölf europäische Top-Clubs aus England, Italien und Spanien hatten im April mit der Bekanntgabe ihrer entsprechenden Pläne für Empörung gesorgt. Der Wettbewerb würde in direkter Konkurrenz zur Champions League der UEFA stehen.

Das Projekt gilt als vorerst gescheitert, nachdem die meisten Clubs schnell wieder Abstand von dem Vorhaben nahmen. Neben Real Madrid sind nur noch der krisengeschüttelte FC Barcelona und Juventus Turin mit dabei. Erst kürzlich Perez die Superliga-Pläne wieder bekräftigt. (APA/red.)

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