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ÖFB-Stars selbstkritisch: „Dänen sind einfach besser als wir“

13. Okt.

Foto: GEPA Pictures / Philipp Brem

War es das für ÖFB-Teamchef Franco Foda? Österreich geht gegen Dänemark zwar nicht unter, bringt die Gastgeber aber auch nicht ernsthaft in Bedrängnis.

Von einem Überraschungs-Erfolg gegen Dänemark war Österreichs Fußball-Nationalteam am Dienstag weit entfernt. Beim 0:1 in der WM-Qualifikation in Kopenhagen wurde deutlich, warum der EM-Semifinalist nach acht Spielen ohne Punkteverlust und Gegentor zur Endrunde nach Katar reist, während das ÖFB-Team in Gruppe F nur auf Platz vier liegt. "Man muss anerkennen, dass die Dänen einfach besser sind als wir", gestand Martin Hinteregger.

Zwar gingen die stark ersatzgeschwächten Österreicher gegen Dänemark nicht unter, wirklich in Bedrängnis bringen konnten sie die Gastgeber im ausverkauften Parken-Stadion aber auch nicht. "Wir schaffen es einfach seit längerer Zeit nicht, Torchancen zu kreieren und gut nach vorne zu kombinieren. Wir hoffen, dass schnell mal der Knoten platzt und wir wieder guten Fußball spielen", erklärte Hinteregger.

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"Wir schaffen es im Nationalteam nicht"

Die nächsten Gelegenheiten dazu bieten sich zum Abschluss der WM-Qualifikation am 12. November gegen Israel und am 15. November gegen die Republik Moldau jeweils in Klagenfurt. Da die ÖFB-Auswahl nicht mehr unter die besten Zwei kommen kann, haben diese Partien nur noch statistischen Wert und dienen vor allem der Einstimmung auf den März 2022, wenn man mit großer Wahrscheinlichkeit im WM-Play-off antritt. "Vielleicht ist jetzt ein bisschen der Druck weg und wir können einfach frei aufspielen", vermutete Hinteregger.

Warum dies zuletzt nicht gelang, konnte der Frankfurt-Verteidiger selbst nicht erklären. "Wir sind wirklich gute Fußballer, das zeigen wir Woche für Woche. Aber wir schaffen es im Nationalteam nicht. Hoffen wir, dass wir im November endlich wieder ein bisschen in eine spielerische Form kommen."

ÖFB-Fokus schon jetzt voll auf Play-off

Auch Konrad Laimer sieht den kommenden Lehrgang als wichtige Vorbereitung auf den Ernstfall im März. "Da müssen wir wieder den Rhythmus finden und wissen, was der Nebenmann will." Den Auftritt gegen Dänemark bewertete der Leipzig-Profi als "ordentliches Spiel. Es war nicht alles schlecht, es war aber auch vieles nicht gut."

In diesem Zusammenhang sprach Laimer vor allem die Harmlosigkeit in der Offensive an. "Von uns ist nach vorne zu wenig gekommen, wir haben gefühlt keine gute Chance herausgespielt. Das müssen wir uns ankreiden lassen. Nach vorne hat die Durchschlagskraft gefehlt."

Dieser Meinung schloss sich auch Goalie Daniel Bachmann an. "Wir haben Dänemark das Leben nicht oft schwergemacht. Es waren sicher einige Momente im Spiel, die positiv waren, wo wir etwas hätten kreieren können. Doch es ist uns nicht gelungen", meinte der Watford-Keeper und gab zu: "Die richtige Mannschaft hat gewonnen."

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Foda-Zukunft vorerst noch unklar

Bachmann blickte bereits auf die Duelle mit Israel und Moldau. "Diese Spiele müssen wir nutzen, um uns perfekt auf März vorzubereiten. Wir werden alles dafür geben, zur WM zu fahren. Das ist unser großes Ziel, daran hat sich nichts geändert", betonte der Niederösterreicher. Deshalb müsse beim Lehrgang in Kärnten "Finetuning" betrieben werden, so Bachmann. "Wir müssen Dinge ausbessern, die nicht so gepasst haben."

Kapitän David Alaba setzt ebenfalls große Hoffnungen in die nächsten beiden Matches. "Wir müssen den November nützen, um uns weiterzuentwickeln", forderte der Legionär von Real Madrid. Mit welchem Teamchef dies gelingen soll, wird wohl erst frühestens in der kommenden Woche feststehen. Denn am Sonntag steigt noch die offizielle Kür von Gerhard Milletich zum neuen ÖFB-Präsidenten. (APA/red.)

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