Olympia: Nur 1936 gab es mehr ÖOC-Medaillen

5. Aug.

Foto: GEPA Pictures / Jasmin Walter

Olympia in Tokio ist noch in vollem Gange, doch schon jetzt kann sich die Bilanz des ÖOC-Teams sehen lassen: Es sind die erfolgreichsten rot-weiß-roten Spiele seit langem.

Olympia in Tokio hat dem ÖOC die zweitmeisten Medaillen in der Geschichte von Sommerspielen beschert. Nach Bronze von Karate-Kämpferin Bettina Plank und Kletterer Jakob Schubert am Donnerstag hält Österreich in Japan bei sieben Medaillen (1 x Gold, 1 x Silber, 5 x Bronze). Damit hat das ÖOC-Aufgebot in Tokio das starke Ergebnis der Athen-Spiele 2004 eingestellt. Nur die 13 Medaillen bei den Spielen 1936 in Berlin bleiben - noch - unerreicht.

Vor Plank und Schubert hatten Anna Kiesenhofer Gold im Straßen-Radrennen, die Judoka Michaela Polleres und Shamil Borchashvili Silber bzw. Bronze sowie Magdalena Lobnig (Rudern) und Lukas Weißhaidinger (Diskuswerfen) jeweils Bronze gewonnen. (APA/red.)

Bisherige Tokio-Medaillen für Österreich

GOLD:
Anna Kiesenhofer (Rad/Straßenrennen)

SILBER:
Michaela Polleres (Judo/bis 70 kg)

BRONZE:
Shamil Borchashvili (Judo/bis 81 kg)
Magdalena Lobnig (Rudern/Einer)
Lukas Weißhaidinger (Leichtathletik/Diskus)
Bettina Plank (Karate/bis 55 kg)
Jakob Schubert (Klettern/Kombination)

Österreichs erfolgreichste Sommerspiele

GoldSilberBronzegesamt
Berlin 193646313
Athen 20042417
Athen 18962125
St. Louis 19042*114
Sydney 200021-3
Amsterdam 19282-13
Moskau 19801214
Tokio 20211157
Los Angeles 19321135
Los Angeles 19841113
Rom 196011-2
London 19481-34
Seoul 19881--1

*inklusive der Goldmedaille von Turner Julius Lenhart, die er mit dem US-Team "Philadelphia Turngemeinde" errang

Direkt zu:
Empfohlene Videos