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Olympia: Zverev beendet Djokovic‘ Traum vom Golden Slam

30. Juli

Foto: GEPA Pictures / Christian Walgram

Überraschung im olympischen Tennis-Turnier: Alexander Zverev kegelt Top-Favorit Novak Djokovic aus dem Bewerb, zerstört damit dessen Hoffnungen auf einen historischen Rekord.

Der Traum vom "Golden Slam" ist für Novak Djokovic ausgeträumt. Der Weltranglisten-Erste aus Serbien scheiterte am Freitag im Halbfinale des olympischen Tennis-Turniers gegen den Deutschen Alexander Zverev überraschend deutlich mit 6:1, 3:6, 1:6. Djokovic, heuer schon Sieger der Grand-Slam-Turniere in Melbourne, Paris und Wimbledon, muss damit den Traum von vier Grand-Slam-Erfolgen plus Olympia-Gold in einem Jahr beenden. Zverevs Final-Gegner ist der Russe Karen Chatschanow.

Djokovic sah zunächst wie der sichere Sieger aus. Der "Djoker" führte nach gewonnenem ersten Satz auch im zweiten mit einem Break (3:2), und alles schien den erwarteten Lauf zu nehmen. Doch Zverev schaffte postwendend das Rebreak, war danach urplötzlich der klar bessere Spieler auf dem Platz. Den zweiten Satz gewann der 24-Jährige in 45 Minuten mit 6:3. Und auch im entscheidenden dritten Durchgang gelang dem Hamburger gleich im ersten Spiel ein Break. Djokovic schrieb nur noch zum 1:4 einmal an, nach 2:03 Stunden verwertete Zverev seinen zweiten Matchball.

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Zverev: "Ein wahnsinniges Gefühl"

"Ich habe jetzt eine Medaille für Deutschland. Das ist ein wahnsinniges Gefühl", freute sich der US-Open-Finalist von 2020 nach dem Match. "Mit Sicherheit einer der emotionalsten" Momente seiner Karriere sei das gewesen", sagte der stolze, aber völlig geschaffte Zverev nach seinem Erfolg. Bruder Mischa Zverev war ebenfalls völlig aus dem Häuschen. "Ich kann nix sagen. Ich hab tausendmal geheult, dann hab ich gelacht, dann war ich sauer. So emotional, das war anstrengend", sagte er.

"Am Ende des Tages ist meine größte Motivation, die Medaille zu holen - und hoffentlich Gold", hatte Zverev schon am Tag vor dem Halbfinale gesagt. Silber hat er nun bereits sicher, so wie vor 21 Jahren Tommy Haas. Und im Finale am Sonntag gegen den russischen Überraschungs-Finalisten Chatschanow ist Zverev zumindest auf dem Papier Favorit.

Im ersten Halbfinale hatte zuvor auch Chatschanow überrascht. Der Weltranglisten-25. aus Russland entschied das Duell gegen den Spanier Pablo Carreno-Busta in nur 79 Minuten glatt mit 6:3, 6:3 für sich und greift damit nach seinem bislang größten Erfolg. Bei Grand-Slam-Turnieren war der 25-Jährige bisher noch nie über das Viertelfinale hinausgekommen, hat bei den Sommerspielen nun aber Silber schon sicher. Das Finale findet am Sonntag statt, das Spiel um Bronze tags zuvor. (APA/red.)

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