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Frust bei Espargaro: Austin-Quali “verbockt”, im Rennen ohne Chance

6. Okt.
Pol Espargaro erlebte in den USA ein Wochenende zum Vergessen.

Foto: Motorsport Images

Es war ein gebrauchter USA-Trip für Pol Espargaro: In Austin fehlen dem Honda-Piloten am Ende stolze 20 Sekunden auf seinen siegreichen Teamkollegen Marc Marquez.

Jubel auf der einen Seite, Ernüchterung auf der anderen: Beim USA-Grand-Prix in Austin (hier das Rennen zum Nachsehen) konnte sich Honda-Star Marc Marquez zuletzt über den zweiten Sieg nach langer Verletzungspause freuen. Ganz anders die Gefühlslage bei Teamkollege Pol Espargaro, der das Ziel als Zehnter erst mit großem Rückstand sah. Und das, obwohl er in beiden Freitags-Trainings in die Top 5 gefahren war.

Im Qualifying aber unterlief Espargaro in Q2 ein Strategiefehler. "Der erste Versuch war gar nicht so schlecht. Mit dem zweiten Reifen wollte ich dann angreifen. Aber ich war in einer Gruppe mit Jack [Miller] und Marc [Marquez], und wir trödelten herum. Ich dachte, ich hätte noch einen letzten Schuss. Aber die karierte Flagge kam vorher", sagte Espargaro am Samstag und gab zu: "Das war komplett mein Fehler. Ich habe das Qualifying einfach verbockt." Das Ergebnis war Startplatz zwölf.

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Espargaro: "War komplett mein Fehler"

Am Sonntag gelang es Espargaro, die erste Runde als Elfter zu beenden. Anschließend aber kam er nicht entscheidend weiter voran. Kurzzeitig lag er an neunter Stelle, bevor er den Großteil der Distanz an zehnter Stelle liegend zurücklegte und schließlich auf dieser Platzierung ins Ziel kam. Der Rückstand auf den siegreichen Teamkollegen Marquez betrug nach 20 Runden volle 20 Sekunden.

"Mein Motorrad strapaziert den Vorderreifen stärker, als das der Fall sein sollte", so Espargaro nach dem Rennen. "Schon nach sechs, sieben Runden habe ich gespürt, wie der Reifen abbaut. Und danach konnte ich nicht so schnell fahren, wie ich das gerne getan hätte. Weil ich das Vorderrad nicht mehr pushen konnte, musste ich von da an cruisen. Ich stand mit dem Rücken zur Wand, es war ein Desaster."

So sieht es auch Honda-Teammanager Alberto Puig. Er war am Austin-Wochenende nicht persönlich vor Ort, meldete sich aber in seiner traditionellen Stellungnahme nach dem Rennen zu Wort. "Der Sieg von Marc ist extrem positiv für das Team. Für diejenigen von uns, die jedes Wochenende an der Strecke arbeiten. Aber auch für all jene, die weiterhin von zu Hause aus oder in der Fabrik arbeiten. Das Negative ist, dass Pol leider nicht das Ergebnis erzielen konnte, das sich jeder von uns erhofft hatte."

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